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Heute geht es nach Vegas. Endlich verspricht der nächste Etappenort etwas Wärme. Frühstück gibt es ab 7:00 Uhr. Wieder ein unerwartetes Frühstück. Auf der Hotelseite und bei Bookings stand nichts von Frühstück. Lassen uns diesmal wieder überraschen: Es ist ein Hot-Breakfast. Es wird bei Wildcat Willies serviert. Also schnell die Koffer in das Auto geladen, aus dem Hotel ausgecheckt und ab zum Frühstück. Vom Steak bis zu Pancakes ist auf der Karte alles vorhanden. Jeannette nimmt ein Fruit Parfait, ich bin etwas mutiger und nehme Baja Sunrise. Kaffee gibt es frisch gebrüht als Refill dazu. Schmeckt wirklich nicht schlecht oder wie die Amerikaner sagen: Not bad.

So, heute bin ich mal dran mit Schreiben. Der Wecker klingelt mal wieder um 5:00 Uhr, denn wir wollen nach einem schnellen Frühstück direkt zum Zion NP fahren, damit wir den ersten Bus um 6:00 Uhr zur Station The Grotto, dem Beginn des Angel Landing Trail, nehmen können. Ein bisschen Angst habe ich, denn die Wanderung ist als schwierig und anspruchsvoll beschrieben und ich habe auch ein paar Videos auf YouTube gesehen…

Der nächste Versuch einen Sonnenaufgang zu fotografieren endet erst einmal um 5:00 Uhr. Ich sehe keine Sterne am Himmel. Ich stelle den Wecker auf 5:20 Uhr. Jetzt sind Sterne sichtbar, auch Lücken in der Wolkendecke können wir erkennen. Also unsere gestern Abend gepackten Koffer in das Auto geladen und los. Die Sonne geht um 6:20 auf.

Es ist 5:00 Uhr und der Wecker scheucht uns aus dem Bett. Kurz vor die Tür getreten: Es regnet wie aus Eimern. Sonnenaufgang ade. Also legen wir uns noch zwei Stunden schlafen. Nach einer kurzen Dusche mache ich unser Frühstück, während Jeannette zum Tropic Coffee Shop läuft und uns zwei Latte mitbringt. Inzwischen habe ich unsere Sandwiches fertig gemacht. Der Kaffee ist Okay, die Sandwiches auch.

Der Wecker klingelt diesmal um 6:20 Uhr. Wir stehen schnell auf, duschen und packen die Koffer in das Auto. Wir sind pünktlich um 7:00 Uhr beim Frühstück. Gestern beim Einchecken gab es für uns die Überraschung, dass das Frühstück im Zimmerpreis inbegriffen ist. Bei den meisten Hotels steht es nicht dabei, ob die Übernachtung mit oder ohne Frühstück ist. Auch gut, das Frühstück nehmen wir dann gerne mit.

Heute klingelt der Wecker um 06:00 Uhr. Wir müssen unsere Sachen packen, denn es steht ein Hotelwechsel an. Also schnell geduscht, die Klamotten in die Koffer geschmissen und ab zum Frühstück. Wieder lecker Bagels mit Cream-Cheese, Hotelkaffee und Tüten-O-Saft. Inzwischen haben wir reichlich Abwehrkräfte gebildet. Dank Quick-Check-Out ist das Auschecken auch schnell erledigt. Heute fahren wir auf dem Weg nach Torrey noch am Capitol Reef National Park vorbei.

Der Wecker klingelt um 06:00 Uhr. Heute probieren wir es gar nicht erst mit dem Sonnenaufgang sondern gehen gleich zum Frühstück. Wieder produzieren wir eine Menge Müll und fühlen uns dabei auch nicht wohl. Nach dem Frühstück geht es auf fast direktem Weg zum Canyonlands Nationalpark – heute in den Needles Teil. Vorher natürlich noch zum Supermarkt und für den Tag einkaufen. Anschließend fahren wir am gestern entdeckten Kaffeeladen vorbei und kaufen 2 x 20 Oz. zum Mitnehmen für die Fahrt.

Heute steht eigentlich mal wieder ein Sonnenaufgang an. Der frühe Blick aus dem Fenster bedeutet allerdings weiterschlafen. Mal gucken, vielleicht klappt´s ja morgen… Nach dem Frühstück fahren wir erstmal zum Supermarkt um fürs obligatorische Picknick einzukaufen und einen Kaffee im Starbucks zu schnappen. Dann geht’s weiter zum Canyonlands Nationalpark, der in drei Teile geteilt ist: Island in the Sky, The Needles und The Maze. Befahren werden können nur die ersten beiden, allerdings bei verschiedenen Zugängen.

Der Wecker klingelt um 07:00 Uhr. Wir wollen heute im Arches National Park eine lange Wanderung durchführen. Wir wollen am Devils Garden wandern. Die Wanderung ist ca. 11,6 km lang und mit Besichtigung von Pine Tree und Tunnel Arches kommen wir auf ca. 13 km. Die Wanderung ist als anstrengend eingestuft. Wir werden es ja sehen.

Heute steht eine Transferetappe nach Moab an. Aber statt die 273 Meilen direkt zu fahren, nehmen wir die mit 13 Meilen längere Strecke, um noch im Monument Valley vorbei zu schauen. Die Fahrtzeit verlängert sich dadurch bereits um 1 Stunde, ohne dass wir das Monument Valley besucht haben.

Wir stehen also um 06:30 auf, frühstücken, packen unsere Klamotten ins Auto und fahren los. Im Navajo Museum im Grand Canyon hatte Jeannette noch einen Concho Belt der Navajo gesehen. Also halten wir auf dem Weg an jedem „Indian Jewellery Laden“ an der Straße an. Keiner hat einen solchen Gürtel, keiner weiß wo es sie gibt. Kurz vor dem Tribal Park finden wir einen Navajo-Künstler, der uns erst einmal aufklärt, aus welchen Materialien solche Gürtel bestehen und was sie eigentlich kosten. Bitte festhalten: Bis zu $50.000. Angesichts dieser Preise ist Jeannette der Gürtel dann nicht mehr so wichtig. Der Künstler bietet uns an, einen Gürtel zu fertigen, uns das Bild zuzusenden und Jeannette soll dann entscheiden, ob sie diesen Gürtel haben möchte. Preisvorstellung ca. $800. Ich bin gespannt, ob Jeannette das Angebot annimmt. Er erklärt dann noch, dass dies kein Problem für ihn sei, er mit der Fertigung seine Fähigkeiten erweitert und er denn Gürtel jederzeit verkaufen kann.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Heute geht es nach Vegas. Endlich verspricht der nächste Etappenort etwas Wärme. Frühstück gibt es ab 7:00 Uhr. Wieder ein unerwartetes Frühstück. Auf der Hotelseite und bei Bookings stand nichts von Frühstück. Lassen uns diesmal wieder überraschen: Es ist ein Hot-Breakfast. Es wird bei Wildcat Willies serviert. Also schnell die Koffer in das Auto geladen, aus dem Hotel ausgecheckt und ab zum Frühstück. Vom Steak bis zu Pancakes ist auf der Karte alles vorhanden. Jeannette nimmt ein Fruit Parfait, ich bin etwas mutiger und nehme Baja Sunrise. Kaffee gibt es frisch gebrüht als Refill dazu. Schmeckt wirklich nicht schlecht oder wie die Amerikaner sagen: Not bad.

So, heute bin ich mal dran mit Schreiben. Der Wecker klingelt mal wieder um 5:00 Uhr, denn wir wollen nach einem schnellen Frühstück direkt zum Zion NP fahren, damit wir den ersten Bus um 6:00 Uhr zur Station The Grotto, dem Beginn des Angel Landing Trail, nehmen können. Ein bisschen Angst habe ich, denn die Wanderung ist als schwierig und anspruchsvoll beschrieben und ich habe auch ein paar Videos auf YouTube gesehen…

Der nächste Versuch einen Sonnenaufgang zu fotografieren endet erst einmal um 5:00 Uhr. Ich sehe keine Sterne am Himmel. Ich stelle den Wecker auf 5:20 Uhr. Jetzt sind Sterne sichtbar, auch Lücken in der Wolkendecke können wir erkennen. Also unsere gestern Abend gepackten Koffer in das Auto geladen und los. Die Sonne geht um 6:20 auf.

Es ist 5:00 Uhr und der Wecker scheucht uns aus dem Bett. Kurz vor die Tür getreten: Es regnet wie aus Eimern. Sonnenaufgang ade. Also legen wir uns noch zwei Stunden schlafen. Nach einer kurzen Dusche mache ich unser Frühstück, während Jeannette zum Tropic Coffee Shop läuft und uns zwei Latte mitbringt. Inzwischen habe ich unsere Sandwiches fertig gemacht. Der Kaffee ist Okay, die Sandwiches auch.

Der Wecker klingelt diesmal um 6:20 Uhr. Wir stehen schnell auf, duschen und packen die Koffer in das Auto. Wir sind pünktlich um 7:00 Uhr beim Frühstück. Gestern beim Einchecken gab es für uns die Überraschung, dass das Frühstück im Zimmerpreis inbegriffen ist. Bei den meisten Hotels steht es nicht dabei, ob die Übernachtung mit oder ohne Frühstück ist. Auch gut, das Frühstück nehmen wir dann gerne mit.

Heute klingelt der Wecker um 06:00 Uhr. Wir müssen unsere Sachen packen, denn es steht ein Hotelwechsel an. Also schnell geduscht, die Klamotten in die Koffer geschmissen und ab zum Frühstück. Wieder lecker Bagels mit Cream-Cheese, Hotelkaffee und Tüten-O-Saft. Inzwischen haben wir reichlich Abwehrkräfte gebildet. Dank Quick-Check-Out ist das Auschecken auch schnell erledigt. Heute fahren wir auf dem Weg nach Torrey noch am Capitol Reef National Park vorbei.

Der Wecker klingelt um 06:00 Uhr. Heute probieren wir es gar nicht erst mit dem Sonnenaufgang sondern gehen gleich zum Frühstück. Wieder produzieren wir eine Menge Müll und fühlen uns dabei auch nicht wohl. Nach dem Frühstück geht es auf fast direktem Weg zum Canyonlands Nationalpark – heute in den Needles Teil. Vorher natürlich noch zum Supermarkt und für den Tag einkaufen. Anschließend fahren wir am gestern entdeckten Kaffeeladen vorbei und kaufen 2 x 20 Oz. zum Mitnehmen für die Fahrt.

Heute steht eigentlich mal wieder ein Sonnenaufgang an. Der frühe Blick aus dem Fenster bedeutet allerdings weiterschlafen. Mal gucken, vielleicht klappt´s ja morgen… Nach dem Frühstück fahren wir erstmal zum Supermarkt um fürs obligatorische Picknick einzukaufen und einen Kaffee im Starbucks zu schnappen. Dann geht’s weiter zum Canyonlands Nationalpark, der in drei Teile geteilt ist: Island in the Sky, The Needles und The Maze. Befahren werden können nur die ersten beiden, allerdings bei verschiedenen Zugängen.

Der Wecker klingelt um 07:00 Uhr. Wir wollen heute im Arches National Park eine lange Wanderung durchführen. Wir wollen am Devils Garden wandern. Die Wanderung ist ca. 11,6 km lang und mit Besichtigung von Pine Tree und Tunnel Arches kommen wir auf ca. 13 km. Die Wanderung ist als anstrengend eingestuft. Wir werden es ja sehen.

Heute steht eine Transferetappe nach Moab an. Aber statt die 273 Meilen direkt zu fahren, nehmen wir die mit 13 Meilen längere Strecke, um noch im Monument Valley vorbei zu schauen. Die Fahrtzeit verlängert sich dadurch bereits um 1 Stunde, ohne dass wir das Monument Valley besucht haben.

Wir stehen also um 06:30 auf, frühstücken, packen unsere Klamotten ins Auto und fahren los. Im Navajo Museum im Grand Canyon hatte Jeannette noch einen Concho Belt der Navajo gesehen. Also halten wir auf dem Weg an jedem „Indian Jewellery Laden“ an der Straße an. Keiner hat einen solchen Gürtel, keiner weiß wo es sie gibt. Kurz vor dem Tribal Park finden wir einen Navajo-Künstler, der uns erst einmal aufklärt, aus welchen Materialien solche Gürtel bestehen und was sie eigentlich kosten. Bitte festhalten: Bis zu $50.000. Angesichts dieser Preise ist Jeannette der Gürtel dann nicht mehr so wichtig. Der Künstler bietet uns an, einen Gürtel zu fertigen, uns das Bild zuzusenden und Jeannette soll dann entscheiden, ob sie diesen Gürtel haben möchte. Preisvorstellung ca. $800. Ich bin gespannt, ob Jeannette das Angebot annimmt. Er erklärt dann noch, dass dies kein Problem für ihn sei, er mit der Fertigung seine Fähigkeiten erweitert und er denn Gürtel jederzeit verkaufen kann.