Heute gibt es wieder Frühstück im Keller. Direkt nach dem Frühstück geht sich Schatzi an der Rezeption beschweren. Schatzis Beschwerde wird aufgenommen und sie versprechen, sich bei uns zu melden. Wir werden sehen, was passiert.

Wir holen unsere Sachen aus dem Zimmer und laufen die zwei Kilometer zum Palacio. Da wir wie immer etwas zu früh da sind, kann ich Fotos vom Palacio machen, ohne dass Menschen dazwischen springen.

Saragossa | Palacio de la Aljafería
Saragossa | Palacio de la Aljafería

Pünktlich um 10:00 Uhr, keine Sekunde früher (der Sicherheitsmann schaut ständig auf seine Uhr) fragt er per Funk, ob der Eingang bereit ist. Die Frau am Eingang, zehn Meter entfernt, gibt ihm ein Handzeichen. Eine kurze Sicherheitskontrolle und wir stehen im Palast. Schatzi hat sich bereits den Audioguide heruntergeladen. Nach mehreren Versuchen entscheiden wir, den Palast ohne Audioguide zu erkunden. Dies ist der schlechteste Audioguide, den wir je in der Hand hatten. Wir sollen auf einer Karte, klein wie eine Briefmarke, Punkte auswählen. Üblicherweise stehen immer irgendwo Zahlen und dazu gibt es dann die Erklärung. Nicht bei diesem Audioguide.

Der Name des Palastes ist abgeleitet vom König, der ihn bauen ließ und wurde in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts erbaut. Die Absicht war, einen Ort zu schaffen, der königliche Residenz, politische Vertretung, Ruhe und Kultur verbindet.

Saragossa | Palacio de la Aljafería | Estancias del Testero Nord
Saragossa | Palacio de la Aljafería | Estancias del Testero Nord

Saragossa | Palacio de la Aljafería | Decke des Thronsaals
Saragossa | Palacio de la Aljafería | Decke des Thronsaals

Saragossa | Palacio de la Aljafería | Haupttreppe
Saragossa | Palacio de la Aljafería | Haupttreppe

Saragossa | Palacio de la Aljafería | Innenhof von Santa Isabel
Saragossa | Palacio de la Aljafería | Innenhof von Santa Isabel

Ende des 14. Jahrhunderts ließ König Martin I. die Kirche San Martín bauen, die möglicherweise einen Teil der früheren Räume einnahm, die mit dem islamischen Palast verbunden waren. Einer der Gründe für seinen Bau bestand im Zusammenhang mit der Bewahrung des Heiligen Grals.

Der Heilige Kelch wurde auf Wunsch des Monarchen vom Kloster San Juan de la Peña in die Aljafería verlegt.

Einige Zeit später, während der Regierungszeit von Alfons V., wurde die Reliquie in die Kathedrale von Valencia gebracht, wo sie seitdem verwahrt wird.

Saragossa | Palacio de la Aljafería | Kirche San Martín
Saragossa | Palacio de la Aljafería | Kirche San Martín

Wir verlassen den Palast und laufen zurück zur Basílica del Pilar. Wir wollen uns ja noch das Museo Pilarista ansehen. Auf dem Weg zum Museum kommen wir am La plaza de Europa vorbei. Der Platz hat einen Durchmesser vom 80 m und wurde 1987 erbaut. Der 33 Meter hohe Obelisk ist aus Marmor und Beton und wurde 1990 eingeweiht.

Saragossa | La plaza de Europa
Saragossa | La plaza de Europa

Wir laufen weiter zur Basílica del Pilar. Das Museo Pilarista finden wir nicht sofort. Es ist ein kleiner Raum, in dem sich eine große Gruppe von Vitrinen befindet, in denen die Schätze der Basilica del Pilar untergebracht sind und wurde 1977 eröffnet. Im Museum sind verschiedenste Juwelen ausgestellt, die seit dem sechzehnten Jahrhundert an Unsere Liebe Frau von der Säule verschenkt wurden. Zu den ausgestellten Objekten gehören die von den Päpsten Pius X. und Johannes XXIII. geschenkten Kelche. Leider gibt es keine Übersetzungen der Beschreibungen. Mit dem Smartphone ist es sehr mühsam, die Texte zu übersetzen. Im Zeitalter der KI sollte es doch möglich sein, die Texte zu mindestens auf Englisch zu haben.

Jetzt wollen wir weiter zum Altar in der Santa Capilla. Hier findet gerade ein Gottesdienst satt. Also verlassen wir die Kirche und laufen erst einmal in Richtung Kathedrale. Hier müssen wir uns ja noch die Außenansicht der Apsis und der Parroquieta-Mauer ansehen. Dabei laufen wir am Sala de Exposiciones La Lonja vorbei. Schatzi erinnert sich, dass die Kunstgalerie nur selten geöffnet ist und die Decke sehr sehenswert sein soll. Also ein kurzer Abstecher in die Kunstgalerie, der Eintritt ist auch noch kostenlos. Das prächtige Gebäude wurde zwischen 1541 und 1551 erbaut. Es findet gerade die Fotoausstellung Alfonso. Cuidado con la memoria statt. Es werden 144 Fotografien ausgestellt. Sowohl der Raum als auch die Fotoausstellung sind sehr interessant.

Saragossa | Sala de Exposiciones La Lonja | Decke
Saragossa | Sala de Exposiciones La Lonja | Decke

Jetzt geht es aber zur Kathedrale. Wir bewundern die Außenansicht aus dem 14. Jahrhundert.

Saragossa | Catedral del Salvador | Außenansicht der Apsis und der Parroquieta-Mauer
Saragossa | Catedral del Salvador | Außenansicht der Apsis und der Parroquieta-Mauer

Und jetzt wieder zurück zur Basilika. Der Gottesdienst ist zu Ende und ich kann ein Foto des Altar in der Santa Capilla machen.

Saragossa | Basílica del Pilar | Altar in der Santa Capilla
Saragossa | Basílica del Pilar | Altar in der Santa Capilla

In den frühen Morgenstunden des dritten August 1936 wurden vier Bomben auf die Stadt Saragossa abgeworfen. Eine durchschlug das Dach der Basilika. Keine der vier Bomben explodierte. Die Bevölkerung von Zaragoza schrieb dies einem Wunder der Jungfrau zu.

Nebenan befinden sich eine Säule, an der die zwei der Projektile ausgestellt und aufbewahrt werden. Es befinden sich die Flaggen Spaniens und Lateinamerikas an der Säule, da die Virgen del Pilar die Schutzpatronin der Hispanität ist.

Saragossa | Basílica del Pilar | Blindgänger
Saragossa | Basílica del Pilar | Blindgänger

Jetzt geht es zurück zum Hotel. Wir werfen unsere Sachen ab und gehen zur Bar COSTA 8 um einen Kaffee zu trinken. Schatzi trinkt eine Cola und ich trinke einen Kaffee Cortado. Sehr lecker.

Als wir wieder im Zimmer sind, klingelt das Telefon. Die Rezeption. Schatzi drückt noch einmal ihre Enttäuschung darüber aus, dass das Frühstück im Keller statt findet. Das Hotel entschuldigt sich und bietet uns an, das Frühstück nicht zu berechnen. Schatzi willigt ein. Eine Stunde später kommt noch ein Anruf, sie würden uns in der Gastrobar auf einen Drink und Tapas einladen.

Wir stehen pünktlich an der Rezeption. Die Chefin kommt und entschuldigt sich noch einmal und bringt uns dann in die Tapas-Bar La Ontina. Hier bekommen wir einen Drink und Tapas. Die Tapas sind sehr fischlastig aber ungeheuer lecker. Den Abschluss bildet geräucherter Schinken mit Gebäckstangen. Der Schinken schmeckte sehr rauchig, war aber ebenfalls sehr lecker. Danke für die tollen Tapas.

Morgen geht es dann weiter Lleida.

Heute gibt es wieder Frühstück im Keller. Direkt nach dem Frühstück geht sich Schatzi an der Rezeption beschweren. Schatzis Beschwerde wird aufgenommen und sie versprechen, sich bei uns zu melden. Wir werden sehen, was passiert.

Wir holen unsere Sachen aus dem Zimmer und laufen die zwei Kilometer zum Palacio. Da wir wie immer etwas zu früh da sind, kann ich Fotos vom Palacio machen, ohne dass Menschen dazwischen springen.

Saragossa | Palacio de la Aljafería
Saragossa | Palacio de la Aljafería

Pünktlich um 10:00 Uhr, keine Sekunde früher (der Sicherheitsmann schaut ständig auf seine Uhr) fragt er per Funk, ob der Eingang bereit ist. Die Frau am Eingang, zehn Meter entfernt, gibt ihm ein Handzeichen. Eine kurze Sicherheitskontrolle und wir stehen im Palast. Schatzi hat sich bereits den Audioguide heruntergeladen. Nach mehreren Versuchen entscheiden wir, den Palast ohne Audioguide zu erkunden. Dies ist der schlechteste Audioguide, den wir je in der Hand hatten. Wir sollen auf einer Karte, klein wie eine Briefmarke, Punkte auswählen. Üblicherweise stehen immer irgendwo Zahlen und dazu gibt es dann die Erklärung. Nicht bei diesem Audioguide.

Der Name des Palastes ist abgeleitet vom König, der ihn bauen ließ und wurde in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts erbaut. Die Absicht war, einen Ort zu schaffen, der königliche Residenz, politische Vertretung, Ruhe und Kultur verbindet.

Saragossa | Palacio de la Aljafería | Estancias del Testero Nord
Saragossa | Palacio de la Aljafería | Estancias del Testero Nord

Saragossa | Palacio de la Aljafería | Decke des Thronsaals
Saragossa | Palacio de la Aljafería | Decke des Thronsaals

Saragossa | Palacio de la Aljafería | Haupttreppe
Saragossa | Palacio de la Aljafería | Haupttreppe

Saragossa | Palacio de la Aljafería | Innenhof von Santa Isabel
Saragossa | Palacio de la Aljafería | Innenhof von Santa Isabel

Ende des 14. Jahrhunderts ließ König Martin I. die Kirche San Martín bauen, die möglicherweise einen Teil der früheren Räume einnahm, die mit dem islamischen Palast verbunden waren. Einer der Gründe für seinen Bau bestand im Zusammenhang mit der Bewahrung des Heiligen Grals.

Der Heilige Kelch wurde auf Wunsch des Monarchen vom Kloster San Juan de la Peña in die Aljafería verlegt.

Einige Zeit später, während der Regierungszeit von Alfons V., wurde die Reliquie in die Kathedrale von Valencia gebracht, wo sie seitdem verwahrt wird.

Saragossa | Palacio de la Aljafería | Kirche San Martín
Saragossa | Palacio de la Aljafería | Kirche San Martín

Wir verlassen den Palast und laufen zurück zur Basílica del Pilar. Wir wollen uns ja noch das Museo Pilarista ansehen. Auf dem Weg zum Museum kommen wir am La plaza de Europa vorbei. Der Platz hat einen Durchmesser vom 80 m und wurde 1987 erbaut. Der 33 Meter hohe Obelisk ist aus Marmor und Beton und wurde 1990 eingeweiht.

Saragossa | La plaza de Europa
Saragossa | La plaza de Europa

Wir laufen weiter zur Basílica del Pilar. Das Museo Pilarista finden wir nicht sofort. Es ist ein kleiner Raum, in dem sich eine große Gruppe von Vitrinen befindet, in denen die Schätze der Basilica del Pilar untergebracht sind und wurde 1977 eröffnet. Im Museum sind verschiedenste Juwelen ausgestellt, die seit dem sechzehnten Jahrhundert an Unsere Liebe Frau von der Säule verschenkt wurden. Zu den ausgestellten Objekten gehören die von den Päpsten Pius X. und Johannes XXIII. geschenkten Kelche. Leider gibt es keine Übersetzungen der Beschreibungen. Mit dem Smartphone ist es sehr mühsam, die Texte zu übersetzen. Im Zeitalter der KI sollte es doch möglich sein, die Texte zu mindestens auf Englisch zu haben.

Jetzt wollen wir weiter zum Altar in der Santa Capilla. Hier findet gerade ein Gottesdienst satt. Also verlassen wir die Kirche und laufen erst einmal in Richtung Kathedrale. Hier müssen wir uns ja noch die Außenansicht der Apsis und der Parroquieta-Mauer ansehen. Dabei laufen wir am Sala de Exposiciones La Lonja vorbei. Schatzi erinnert sich, dass die Kunstgalerie nur selten geöffnet ist und die Decke sehr sehenswert sein soll. Also ein kurzer Abstecher in die Kunstgalerie, der Eintritt ist auch noch kostenlos. Das prächtige Gebäude wurde zwischen 1541 und 1551 erbaut. Es findet gerade die Fotoausstellung Alfonso. Cuidado con la memoria statt. Es werden 144 Fotografien ausgestellt. Sowohl der Raum als auch die Fotoausstellung sind sehr interessant.

Saragossa | Sala de Exposiciones La Lonja | Decke
Saragossa | Sala de Exposiciones La Lonja | Decke

Jetzt geht es aber zur Kathedrale. Wir bewundern die Außenansicht aus dem 14. Jahrhundert.

Saragossa | Catedral del Salvador | Außenansicht der Apsis und der Parroquieta-Mauer
Saragossa | Catedral del Salvador | Außenansicht der Apsis und der Parroquieta-Mauer

Und jetzt wieder zurück zur Basilika. Der Gottesdienst ist zu Ende und ich kann ein Foto des Altar in der Santa Capilla machen.

Saragossa | Basílica del Pilar | Altar in der Santa Capilla
Saragossa | Basílica del Pilar | Altar in der Santa Capilla

In den frühen Morgenstunden des dritten August 1936 wurden vier Bomben auf die Stadt Saragossa abgeworfen. Eine durchschlug das Dach der Basilika. Keine der vier Bomben explodierte. Die Bevölkerung von Zaragoza schrieb dies einem Wunder der Jungfrau zu.

Nebenan befinden sich eine Säule, an der die zwei der Projektile ausgestellt und aufbewahrt werden. Es befinden sich die Flaggen Spaniens und Lateinamerikas an der Säule, da die Virgen del Pilar die Schutzpatronin der Hispanität ist.

Saragossa | Basílica del Pilar | Blindgänger
Saragossa | Basílica del Pilar | Blindgänger

Jetzt geht es zurück zum Hotel. Wir werfen unsere Sachen ab und gehen zur Bar COSTA 8 um einen Kaffee zu trinken. Schatzi trinkt eine Cola und ich trinke einen Kaffee Cortado. Sehr lecker.

Als wir wieder im Zimmer sind, klingelt das Telefon. Die Rezeption. Schatzi drückt noch einmal ihre Enttäuschung darüber aus, dass das Frühstück im Keller statt findet. Das Hotel entschuldigt sich und bietet uns an, das Frühstück nicht zu berechnen. Schatzi willigt ein. Eine Stunde später kommt noch ein Anruf, sie würden uns in der Gastrobar auf einen Drink und Tapas einladen.

Wir stehen pünktlich an der Rezeption. Die Chefin kommt und entschuldigt sich noch einmal und bringt uns dann in die Tapas-Bar La Ontina. Hier bekommen wir einen Drink und Tapas. Die Tapas sind sehr fischlastig aber ungeheuer lecker. Den Abschluss bildet geräucherter Schinken mit Gebäckstangen. Der Schinken schmeckte sehr rauchig, war aber ebenfalls sehr lecker. Danke für die tollen Tapas.

Morgen geht es dann weiter Lleida.