Wie fast an jedem Tag der Reise, klingelt der Wecker wieder um 7:00 Uhr. Wir stehen auf und gehen zum Frühstück. Die „Rühreier“ sind heute gestockte Eier und so schmecken sie auch. Dafür gibt es hier gebratene Wurstscheiben. Das hatten wir bisher in noch keinem Hotel. Ansonsten die normale Auswahl: Toast, Bagel, Waffeln, Kaffee, Butter, Schmierkäse und Saft. Nach dem ausgiebigen Frühstück fahren wir Richtung Yosemite National Park.

Als erstes fahren wir zur Mariposa Grove. Hier stehen auch noch große Bäume. Wir kommen um 10:00 Uhr an und der Weg zum Parkplatz ist geschlossen. Der Parkplatz direkt an der Mariposa Grove ist voll. Also müssen wir vier Meilen weiter fahren und ein Shuttle zur Mariposa Grove nehmen. An der Bushaltestelle stehen bereits eine Menge Leute. Wir drängeln uns vor und bekommen die letzten beiden Stehplätze. Auf die Frage, wann das nächste Shuttle fährt, bekomme ich die Antwort:

Sorry, an diesem Morgen fährt nur ein Shuttle. Das nächste Shuttle kommt dann wieder in einer Stunde.

So einen schlecht organisierten Shuttleservice hatten wir bis jetzt in keinem Park. Egal, nach sechs Meilen Fahrt kommen wir dann endlich an. Als erstes laufen wir zum Grizzly Giant. Dieser ist nicht ganz so beeindruckend wir der General Sherman Tree im Sequoia National Park. Er hat aber trotzdem eine Höhe von ca. 64 und einen Umfang von 29 Metern.

Yosemite National Park | Grizzly Giant am Mariposa Grove

Wir laufen weiter zum California Tunnel Tree. In diesen Baum wurde ein Durchgang geschnitten, um zu zeigen, welche Selbstheilungskräfte diese Bäume haben.

Yosemite National Park | California Tunnel Tree am Mariposa Grove

Bei unserer weiteren Wanderung, probiere ich noch eine Bildidee umzusetzen, die mir bei dem gestrigen Gespräch mit dem Ranger eingefallen ist.

Yosemite National Park | Vergleich Sequoiazapfen vs. Sequoia

Wir haben Glück und bekommen am Parkplatz direkt das Shuttle zu unserem Auto. Durch geschicktes anstellen, bekommen wir diesmal sogar einen Sitzplatz. Jetzt sind immerhin bereits zwei Busse am Start, so dass unsere Wartezeit nur 30 Minuten betragen hätte. So ist es natürlich besser.

Jetzt geht es mit unserem eigenen Auto weiter zum Glacier Point. Es dauert ca. eine Stunde bis zum Ende der Glacier Point RD. Von hier haben wir einen wunderbaren Blick auf den Half Dome und auf die Wasserfälle Nevada Fall und Vernal Fall.

Yosemite National Park | Blick vom Glacier Point auf den Half Dome
Yosemite National Park | Blick auf den Nevada Fall
Yosemite National Park | Blick auf den Vernal Fall

Diese beiden Wasserfälle führen um diese Jahreszeit auch Wasser. Vor drei Jahren war bei allen Wasserfällen im Yosemite NP das Wasser alle. Auch ein Grund, warum wir diesen Park ein zweites Mal besuchen. Morgen wollen wir eine anstrengende Wanderung genau zu diesen Wasserfällen unternehmen. Ursprünglich war die Wanderung vom Glacier Point aus geplant, das wäre dann mit einer ca. zweistündigen Busfahrt verbunden gewesen, dafür wäre der Weg dann fast nur bergab gewesen. Die Tickets gab es immer im Visitor Center. Wie wir gestern jedoch feststellen mussten, gibt es seit 9. Mai (unserem Abflugtag) ein neues Online-Reservierungssystem. Für morgen ist alles ausgebucht. Machen wir die Wanderung also vom Tal aus, ist auch authentischer.

Hier oben gibt es auch wieder ein aufdringliches Eichhörnchen, welches unbedingt fotografiert werden will. Ich habe ihm natürlich den Gefallen getan.

Yosemite National Park | Squirel

Jetzt geht es weiter Richtung Hotel. Auf dem Weg liegt noch der Washburn Point, an dem wir natürlich anhalten müssen. Hier mache ich ein Foto von Jeannette, wie sie so schön in die Landschaft schaut.

Yosemite National Park | Jeannette am Washburn Point

Den nächsten Stopp legen wir am Tunnel View ein. Eigentlich wollten wir hier unser Mittag zu uns nehmen. Doch leider sind alle Picknickplätze bereits belegt. Wir beschließen, erst zum Hotel zu fahren, und dann das Essen in Angriff zu nehmen. Unser Zimmer ist noch nicht fertig, aber wir können schon die Anmeldebögen ausfüllen. Jetzt fahren wir zum El Capitan Picknickplatz. Hier finden wir ein wunderbares Plätzchen mit Blick auf eben diesen. Das Essen schmeckt wie immer und wir genießen den Ausblick auf den Kapitän. So gestärkt geht es zurück zum Hotel, wo wir unsere Schlüssel bekommen. Außerdem gibt es eine Einweisung, wie wir uns hier zu verhalten haben: Das Auto muss komplett ausgeräumt werden – Bärenalarm. Gesagt, getan. Alle Sachen landen im Hotelzimmer. Jetzt laufen wir noch schnell zum Lower Yosemite Fall und machen einige Fotos. Vor drei Jahren ….

Yosemite National Park | Blick auf den Lower Yosemite Fall

Schnell ins Bett, morgen wartet eine anstrengende Wanderung auf uns.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Wie fast an jedem Tag der Reise, klingelt der Wecker wieder um 7:00 Uhr. Wir stehen auf und gehen zum Frühstück. Die „Rühreier“ sind heute gestockte Eier und so schmecken sie auch. Dafür gibt es hier gebratene Wurstscheiben. Das hatten wir bisher in noch keinem Hotel. Ansonsten die normale Auswahl: Toast, Bagel, Waffeln, Kaffee, Butter, Schmierkäse und Saft. Nach dem ausgiebigen Frühstück fahren wir Richtung Yosemite National Park.

Als erstes fahren wir zur Mariposa Grove. Hier stehen auch noch große Bäume. Wir kommen um 10:00 Uhr an und der Weg zum Parkplatz ist geschlossen. Der Parkplatz direkt an der Mariposa Grove ist voll. Also müssen wir vier Meilen weiter fahren und ein Shuttle zur Mariposa Grove nehmen. An der Bushaltestelle stehen bereits eine Menge Leute. Wir drängeln uns vor und bekommen die letzten beiden Stehplätze. Auf die Frage, wann das nächste Shuttle fährt, bekomme ich die Antwort:

Sorry, an diesem Morgen fährt nur ein Shuttle. Das nächste Shuttle kommt dann wieder in einer Stunde.

So einen schlecht organisierten Shuttleservice hatten wir bis jetzt in keinem Park. Egal, nach sechs Meilen Fahrt kommen wir dann endlich an. Als erstes laufen wir zum Grizzly Giant. Dieser ist nicht ganz so beeindruckend wir der General Sherman Tree im Sequoia National Park. Er hat aber trotzdem eine Höhe von ca. 64 und einen Umfang von 29 Metern.

Yosemite National Park | Grizzly Giant am Mariposa Grove

Wir laufen weiter zum California Tunnel Tree. In diesen Baum wurde ein Durchgang geschnitten, um zu zeigen, welche Selbstheilungskräfte diese Bäume haben.

Yosemite National Park | California Tunnel Tree am Mariposa Grove

Bei unserer weiteren Wanderung, probiere ich noch eine Bildidee umzusetzen, die mir bei dem gestrigen Gespräch mit dem Ranger eingefallen ist.

Yosemite National Park | Vergleich Sequoiazapfen vs. Sequoia

Wir haben Glück und bekommen am Parkplatz direkt das Shuttle zu unserem Auto. Durch geschicktes anstellen, bekommen wir diesmal sogar einen Sitzplatz. Jetzt sind immerhin bereits zwei Busse am Start, so dass unsere Wartezeit nur 30 Minuten betragen hätte. So ist es natürlich besser.

Jetzt geht es mit unserem eigenen Auto weiter zum Glacier Point. Es dauert ca. eine Stunde bis zum Ende der Glacier Point RD. Von hier haben wir einen wunderbaren Blick auf den Half Dome und auf die Wasserfälle Nevada Fall und Vernal Fall.

Yosemite National Park | Blick vom Glacier Point auf den Half Dome
Yosemite National Park | Blick auf den Nevada Fall
Yosemite National Park | Blick auf den Vernal Fall

Diese beiden Wasserfälle führen um diese Jahreszeit auch Wasser. Vor drei Jahren war bei allen Wasserfällen im Yosemite NP das Wasser alle. Auch ein Grund, warum wir diesen Park ein zweites Mal besuchen. Morgen wollen wir eine anstrengende Wanderung genau zu diesen Wasserfällen unternehmen. Ursprünglich war die Wanderung vom Glacier Point aus geplant, das wäre dann mit einer ca. zweistündigen Busfahrt verbunden gewesen, dafür wäre der Weg dann fast nur bergab gewesen. Die Tickets gab es immer im Visitor Center. Wie wir gestern jedoch feststellen mussten, gibt es seit 9. Mai (unserem Abflugtag) ein neues Online-Reservierungssystem. Für morgen ist alles ausgebucht. Machen wir die Wanderung also vom Tal aus, ist auch authentischer.

Hier oben gibt es auch wieder ein aufdringliches Eichhörnchen, welches unbedingt fotografiert werden will. Ich habe ihm natürlich den Gefallen getan.

Yosemite National Park | Squirel

Jetzt geht es weiter Richtung Hotel. Auf dem Weg liegt noch der Washburn Point, an dem wir natürlich anhalten müssen. Hier mache ich ein Foto von Jeannette, wie sie so schön in die Landschaft schaut.

Yosemite National Park | Jeannette am Washburn Point

Den nächsten Stopp legen wir am Tunnel View ein. Eigentlich wollten wir hier unser Mittag zu uns nehmen. Doch leider sind alle Picknickplätze bereits belegt. Wir beschließen, erst zum Hotel zu fahren, und dann das Essen in Angriff zu nehmen. Unser Zimmer ist noch nicht fertig, aber wir können schon die Anmeldebögen ausfüllen. Jetzt fahren wir zum El Capitan Picknickplatz. Hier finden wir ein wunderbares Plätzchen mit Blick auf eben diesen. Das Essen schmeckt wie immer und wir genießen den Ausblick auf den Kapitän. So gestärkt geht es zurück zum Hotel, wo wir unsere Schlüssel bekommen. Außerdem gibt es eine Einweisung, wie wir uns hier zu verhalten haben: Das Auto muss komplett ausgeräumt werden – Bärenalarm. Gesagt, getan. Alle Sachen landen im Hotelzimmer. Jetzt laufen wir noch schnell zum Lower Yosemite Fall und machen einige Fotos. Vor drei Jahren ….

Yosemite National Park | Blick auf den Lower Yosemite Fall

Schnell ins Bett, morgen wartet eine anstrengende Wanderung auf uns.