Der Wecker klingelt um 07:00 Uhr. Wir wollen heute im Arches National Park eine lange Wanderung durchführen. Wir wollen am Devils Garden wandern. Die Wanderung ist ca. 11,6 km lang und mit Besichtigung von Pine Tree und Tunnel Arches kommen wir auf ca. 13 km. Die Wanderung ist als anstrengend eingestuft. Wir werden es ja sehen.

Nach dem Frühstück fahren wir wie jeden Tag in den Supermarkt und kaufen für den heutigen Tag ein. Jeannette möchte gern noch eine Flasche Wein für heute Abend mitnehmen. Auf Nachfrage, wo der im Supermarkt zu finden ist, bekommt sie als Antwort nur ein sehr Entsetztes: No Wine! Stimmt ja, wir sind im mormonisch geprägten Utah, hier gibt es Wein nur in speziellen staatlich lizensierten Läden. Nebenbei nehmen wir jeder noch einen Kaffee im Starbucks mit. So gestärkt fahren wir in den Arches NP. Am Eingang der erste Schock. Eine riesige Autoschlange steht am Eingang und begehrt Einlass.

Arches National Park | Zufahrtsstraße zum National Park

Das kommt davon, wenn Mann (Frau) zu spät aufsteht. Wir werden es uns merken, und demnächst früher aufstehen. Nach zehn Minuten können wir dann endlich den Park betreten und fahren direkt zum Devils Garden Trailhead.

Wir bekommen nach fünf Minuten einen Parkplatz und machen uns wanderfein. Die ersten 4 km verlaufen auf dem Main Trail, der gut ausgebaut ist. In Europa nenne ich das eine Forstautobahn. Der Main Trail führt am Landscape Arch und dem Double O Arch vorbei zum Dark Angel.

Arches National Park | Blick auf den Double O Arch

Hier essen wir erst einmal jeder einen Apfel und eine Banane. Ab hier geht der Weg über in den Primitive Loop, der nicht mehr ausgebaut ist. Wir kommen zur Wall of Death. Diese ist auf dem Trail Guide nicht verzeichnet. Hier macht Jeannette ihre heutige Grenzerfahrung.

Ich war dezent panisch und es war tatsächlich teuflisch! [jb]

Es geht an einer fast senkrechten Wand entlang, wo die Füße wenig oder fast gar keinen Halt finden. Das Stück ist ca. 10 Meter lang und es geht ca. 20 Meter tief in den Abgrund. Jeannette kämpft sich wacker, mit meiner Hilfe, über dieses Stück. Nach der Wand ist sie dann doch sichtlich mitgenommen. Nach einer kurzen Pause geht es dann aber weiter. Zu ihrer Verteidigung: Als Sie an der Wand stand kam gerade ein Windstoß, der ihr direkt Sand in die Augen geweht hat. Trotz Wanderschuhe hat Sie nie so richtigen Halt an der Wand gefunden. Egal, Sie hat es geschafft. Das ist das einzige, was zählt.

Auf dem Weg zum Private Arch regnet es immer wieder leicht. Wir gehen den Rest des Primitive Loop, bis wir am Landscape Arch wieder auf den Main Trail stoßen. Hier machen wir noch einen Abstecher zum Tunnel Arch und zum Pine Tree Arch. Nachdem wir die beiden Bögen besichtigt haben, laufen wir zurück zum Parkplatz.

Da es hier auch Picknickplätze gibt, beschließen wir direkt hier zu bleiben und zu essen.

Arches National Park | Jeannette beim Picknick am Devils Garden Trail

Nach dem Essen wollen wir noch zum Delicate Arch fahren, es fängt aber sehr stark an zu regnen. Ich halte am Rand an und versuche einen Blitz zu fotografieren. Dies ist schwerer als gedacht. Ich schaffe es trotzdem, brauche aber ca. 100 Fotos dafür.

Arches National Park | Blitz beim Umwetter

Anschließend fahren wir im strömenden Regen zurück in das Hotel und haben auch keine Lust mehr, nach Wein zu suchen. Wieder kann ich keinen Sonnenuntergang fotografieren. Macht aber nichts, der Tag war trotzdem sehr schön.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Der Wecker klingelt um 07:00 Uhr. Wir wollen heute im Arches National Park eine lange Wanderung durchführen. Wir wollen am Devils Garden wandern. Die Wanderung ist ca. 11,6 km lang und mit Besichtigung von Pine Tree und Tunnel Arches kommen wir auf ca. 13 km. Die Wanderung ist als anstrengend eingestuft. Wir werden es ja sehen.

Nach dem Frühstück fahren wir wie jeden Tag in den Supermarkt und kaufen für den heutigen Tag ein. Jeannette möchte gern noch eine Flasche Wein für heute Abend mitnehmen. Auf Nachfrage, wo der im Supermarkt zu finden ist, bekommt sie als Antwort nur ein sehr Entsetztes: No Wine! Stimmt ja, wir sind im mormonisch geprägten Utah, hier gibt es Wein nur in speziellen staatlich lizensierten Läden. Nebenbei nehmen wir jeder noch einen Kaffee im Starbucks mit. So gestärkt fahren wir in den Arches NP. Am Eingang der erste Schock. Eine riesige Autoschlange steht am Eingang und begehrt Einlass.

Arches National Park | Zufahrtsstraße zum National Park

Das kommt davon, wenn Mann (Frau) zu spät aufsteht. Wir werden es uns merken, und demnächst früher aufstehen. Nach zehn Minuten können wir dann endlich den Park betreten und fahren direkt zum Devils Garden Trailhead.

Wir bekommen nach fünf Minuten einen Parkplatz und machen uns wanderfein. Die ersten 4 km verlaufen auf dem Main Trail, der gut ausgebaut ist. In Europa nenne ich das eine Forstautobahn. Der Main Trail führt am Landscape Arch und dem Double O Arch vorbei zum Dark Angel.

Arches National Park | Blick auf den Double O Arch

Hier essen wir erst einmal jeder einen Apfel und eine Banane. Ab hier geht der Weg über in den Primitive Loop, der nicht mehr ausgebaut ist. Wir kommen zur Wall of Death. Diese ist auf dem Trail Guide nicht verzeichnet. Hier macht Jeannette ihre heutige Grenzerfahrung.

Ich war dezent panisch und es war tatsächlich teuflisch! [jb]

Es geht an einer fast senkrechten Wand entlang, wo die Füße wenig oder fast gar keinen Halt finden. Das Stück ist ca. 10 Meter lang und es geht ca. 20 Meter tief in den Abgrund. Jeannette kämpft sich wacker, mit meiner Hilfe, über dieses Stück. Nach der Wand ist sie dann doch sichtlich mitgenommen. Nach einer kurzen Pause geht es dann aber weiter. Zu ihrer Verteidigung: Als Sie an der Wand stand kam gerade ein Windstoß, der ihr direkt Sand in die Augen geweht hat. Trotz Wanderschuhe hat Sie nie so richtigen Halt an der Wand gefunden. Egal, Sie hat es geschafft. Das ist das einzige, was zählt.

Auf dem Weg zum Private Arch regnet es immer wieder leicht. Wir gehen den Rest des Primitive Loop, bis wir am Landscape Arch wieder auf den Main Trail stoßen. Hier machen wir noch einen Abstecher zum Tunnel Arch und zum Pine Tree Arch. Nachdem wir die beiden Bögen besichtigt haben, laufen wir zurück zum Parkplatz.

Da es hier auch Picknickplätze gibt, beschließen wir direkt hier zu bleiben und zu essen.

Arches National Park | Jeannette beim Picknick am Devils Garden Trail

Nach dem Essen wollen wir noch zum Delicate Arch fahren, es fängt aber sehr stark an zu regnen. Ich halte am Rand an und versuche einen Blitz zu fotografieren. Dies ist schwerer als gedacht. Ich schaffe es trotzdem, brauche aber ca. 100 Fotos dafür.

Arches National Park | Blitz beim Umwetter

Anschließend fahren wir im strömenden Regen zurück in das Hotel und haben auch keine Lust mehr, nach Wein zu suchen. Wieder kann ich keinen Sonnenuntergang fotografieren. Macht aber nichts, der Tag war trotzdem sehr schön.