Wie immer klingelt der Wecker um halb acht. Wir machen uns landfein und gehen zum Frühstück. Der Frühstücksraum ist nicht im Keller und das Frühstück ist sehr gut, wir sind uns aber einig, dass Andorra noch besser war.

Nach dem Frühstück wollen wir die Barcelona-an-einem-Tag-Route des Reiseführers ablaufen. Beim Verlassen des Hotels fotografiere ich noch schnell die Treppe des Hotels.

Barcelona | Treppe im Hotel
Barcelona | Treppe im Hotel

Wir beginnen mit der Kathedrale, die tatsächlich bereits um 9:30 Uhr geöffnet hat. Es ist auch kein Problem Tickets zu bekommen. Wir entscheiden uns für die all-inclusive-Variante. Hier sind auch das Dach, der Audio-Guide und eine Virtual-Reality-Tour dabei.

Barcelona | Catedral de Barcelona
Barcelona | Catedral de Barcelona

Wir betreten die Kathedrale und es ist wie immer: Mitten in der Kirche ist ein Gerüst aufgebaut. Der gotische Sakralbau wurde vom 13. bis ins 15. Jahrhundert errichtet und ist die dritte Kirche am gleichen Ort. Ihre Vorgänger waren die alte romanische Kathedrale und ganz zuerst eine frühchristliche Basilika aus der Zeit vor der westgotischen Herrschaft. Das heutige Erscheinungsbild mit der beeindruckenden Fassade und dem Mittelturm ist viel jünger und stammt von 1886–1913.

Die Kathedrale ist der Heilgen Eulalia gewidmet. Die Kathedrale besitzt einen gotischen Kreuzgang, in dem 13 weiße Gänse leben, da die Legende besagt, dass Eulalia bei ihrem Martyrium um das Jahr 290 dreizehn Jahre alt war und auf dem Anwesen ihrer Eltern in Sarrià Gänse hütete. Das Martyrium ist rund um den Chor in weißem Marmor gemeißelt.

Der Chor selbst ist sehr prachtvoll. König Karl I. beschloss, dass die Feier des XIX. Kapitels des Ordens vom Goldenen Vlies im Jahr 1519 in Barcelona stattfinden sollte. Dementsprechend prächtig wurde das Gestühl mit den jeweiligen Wappen ausgestaltet.

Barcelona | Chor in der Catedral de Barcelona
Barcelona | Chor in der Catedral de Barcelona

Nun wir unser Blick durch den Audioguide nach oben zu den Schlusssteinen des Kreuzgewölbes geführt. Eine 1970 durchgeführte Restaurierung ermöglichte, die Vielfarbigkeit der Schlusssteine wieder zu entdecken, die im Laufe der Jahrhunderte verdunkelt worden war. Die Kathedrale hat insgesamt 215 Schlusssteine, von denen die größten diejenigen im Hauptschiff sind. Sie haben einen Durchmesser von zwei Metern und wiegen jeder etwa 5 Tonnen.

Jetzt ginge es eigentlich weiter zur Krypta und zum Grab der Heiligen Eulalia. Da ist allerdings das Gerüst vor und auch vom Hochaltar ist nur sehr wenig zu erkennen. Also rauf aufs Dach, glücklicherweise mit dem Fahrstuhl. Das Dach bietet einen tollen Blick über Barcelona.

Barcelona | Turm der Catedral de Barcelona
Barcelona | Turm der Catedral de Barcelona

Barcelona | Dirk auf dem Dach der Catedral de Barcelona
Barcelona | Dirk auf dem Dach der Catedral de Barcelona

Hier ist auch der Raum für das Virtual-Reality-Erlebnis. Auf drehbaren Hockern sind die VR-Brillen angebracht. Es gibt einen Film zur Geschichte der Kathedrale. Wow! Haben wir beide noch nicht erlebt, ist extrem faszinierend und wir sind uns einig, dass diese Technik Suchtpotential hat. Man hat tatsächlich das Gefühl nicht zwischen Realität und dem, was die Brille darstellt, unterscheiden zu können.

Wir trennen und uns von der Technik und fahren wieder nach unten. Dort wartet noch der Kreuzgang mit dem Brunnen und den Gänsen auf uns.

Barcelona | Gänse im Innenhof der Catedral de Barcelona
Barcelona | Gänse im Innenhof der Catedral de Barcelona

Barcelona / Catedral de Barcelona | Schwert vom König Peter IV.
Barcelona / Catedral de Barcelona | Schwert vom König Peter IV.

Nachdem wir alles ausführlich gewürdigt haben und Schatzi im Museumsshop noch eine Kleinigkeit erstanden hat, verlassen wir die Kathedrale.

Jetzt geht es weiter zum Arxiu de la Corona d’Aragó. In dem 1318 gegründeten Archiv der Krone von Aragón wurden administrative, wirtschaftliche und politische Dokumente der Monarchie zentral gesammelt.

**Barcelona | Arxiu de la Corona d’Aragó
**Barcelona | Arxiu de la Corona d’Aragó

Anschließend laufen wir zum Placa del Rei. Er befindet sich im Gotischen Viertel von Barcelona. Der Platz wird von gotischen und Renaissance-Gebäuden umgeben, von denen die meisten Gebäude zum Königspalast gehören.

**Barcelona | Placa del Rei
**Barcelona | Placa del Rei

Nach soviel Geschichte machen wir erst einmal Pause und trinken in einer kleinen Bar einen Kaffee und eine Pepsi-Cola.

So gestärkt machen wir uns auf zum Mercat de la Boqueria. Dies ist die berühmte Markthalle mit Fleisch-, Obst-, Gemüse- und Käseständen. Auf den ersten Blick ist hier die Hölle los. Die Mehrzahl der Stände verkauft aber Essen an die Touristen und Einheimische. Wir verspüren auch einen kleinen Hunger und holen uns zwei Rollen mit Fleisch- und Paellafüllung. Etwas teiglastig, schmeckt aber sehr gut. An den Rändern außerhalb des Mittelgangs ist die Markthalle auch gut begehbar.

**Barcelona | Mercat de la Boqueria
**Barcelona | Mercat de la Boqueria

So angesättigt geht es weiter zum Plaza Real de Cataluña España. Er wurde ab 1850 errichtet. Der Bauprozess dauerte mehrere Jahre und 1864 wurden noch an den Fassaden gearbeitet. Als er zum Drogenhotspot von Barcelona verkommen war, wurde er aufwendig saniert. Heute befinden sich hauptsächlich gastronomische Betriebe auf em Platz.

**Barcelona | Plaza Real de Cataluña España
**Barcelona | Plaza Real de Cataluña España

**Barcelona | Dirk fotografiert den Plaza Real de Cataluña España
**Barcelona | Dirk fotografiert den Plaza Real de Cataluña España

Auf dem Rückweg zum Hotel gehen wir noch am Placa de Sant Jaume vorbei. Er ist einer der wichtigsten, ältesten und repräsentativsten Plätze von Barcelona. Hier befinden sich der Palast der katalanischen Generalität und das Rathaus.

**Barcelona | Placa de Sant Jaume
**Barcelona | Placa de Sant Jaume

Jetzt laufen wir zurück zum Hotel. Wir wollen uns in dem kleinen Dachpool abkühlen und erfrischen. Im Zimmer kurz geduscht, die Badesachen angezogen und schon fahren wir auf das Dach. Der Bademeister bringt uns die Handtücher und bereitet zwei Stühle vor. Seiner Meinung nach sind die Stühle, die wir uns ausgesucht haben, viel zu hart. Er legt noch ein extra Handtuch auf den Stuhl und ist mit seinem Werk zufrieden. Warum er immer mit einem Klemmbrett auf dem Dach rumläuft erschließt sich uns allerdings nicht.

**Barcelona | Hotelpool
**Barcelona | Hotelpool

Nachdem wir uns mehrmals erfrischt haben, fahren wir wieder runter zum Zimmer und machen uns ausgehfein. Wir haben wieder eine kleine Tapas-Bar ausfindig gemacht. Nach kurzem Fußweg erreichen wir die Bar und bekommen auch direkt einen Tisch. Ausserhalb der Saison ist dies scheinbar ohne Probleme möglich, in der Hauptsaison sieht es dann bestimmt anders aus. Das Essen im Fa Patxoca ist wieder sehr lecker und es mussten natürlich wieder Patates braves dabei sein.

Barcelona | Catedral de Barcelona in der Abendsonne
Barcelona | Catedral de Barcelona in der Abendsonne

Zurück im Hotel trinken wir noch einen Cocktail auf dem Dach, bevor es ins Bettchen geht.

Wie immer klingelt der Wecker um halb acht. Wir machen uns landfein und gehen zum Frühstück. Der Frühstücksraum ist nicht im Keller und das Frühstück ist sehr gut, wir sind uns aber einig, dass Andorra noch besser war.

Nach dem Frühstück wollen wir die Barcelona-an-einem-Tag-Route des Reiseführers ablaufen. Beim Verlassen des Hotels fotografiere ich noch schnell die Treppe des Hotels.

Barcelona | Treppe im Hotel
Barcelona | Treppe im Hotel

Wir beginnen mit der Kathedrale, die tatsächlich bereits um 9:30 Uhr geöffnet hat. Es ist auch kein Problem Tickets zu bekommen. Wir entscheiden uns für die all-inclusive-Variante. Hier sind auch das Dach, der Audio-Guide und eine Virtual-Reality-Tour dabei.

Barcelona | Catedral de Barcelona
Barcelona | Catedral de Barcelona

Wir betreten die Kathedrale und es ist wie immer: Mitten in der Kirche ist ein Gerüst aufgebaut. Der gotische Sakralbau wurde vom 13. bis ins 15. Jahrhundert errichtet und ist die dritte Kirche am gleichen Ort. Ihre Vorgänger waren die alte romanische Kathedrale und ganz zuerst eine frühchristliche Basilika aus der Zeit vor der westgotischen Herrschaft. Das heutige Erscheinungsbild mit der beeindruckenden Fassade und dem Mittelturm ist viel jünger und stammt von 1886–1913.

Die Kathedrale ist der Heilgen Eulalia gewidmet. Die Kathedrale besitzt einen gotischen Kreuzgang, in dem 13 weiße Gänse leben, da die Legende besagt, dass Eulalia bei ihrem Martyrium um das Jahr 290 dreizehn Jahre alt war und auf dem Anwesen ihrer Eltern in Sarrià Gänse hütete. Das Martyrium ist rund um den Chor in weißem Marmor gemeißelt.

Der Chor selbst ist sehr prachtvoll. König Karl I. beschloss, dass die Feier des XIX. Kapitels des Ordens vom Goldenen Vlies im Jahr 1519 in Barcelona stattfinden sollte. Dementsprechend prächtig wurde das Gestühl mit den jeweiligen Wappen ausgestaltet.

Barcelona | Chor in der Catedral de Barcelona
Barcelona | Chor in der Catedral de Barcelona

Nun wir unser Blick durch den Audioguide nach oben zu den Schlusssteinen des Kreuzgewölbes geführt. Eine 1970 durchgeführte Restaurierung ermöglichte, die Vielfarbigkeit der Schlusssteine wieder zu entdecken, die im Laufe der Jahrhunderte verdunkelt worden war. Die Kathedrale hat insgesamt 215 Schlusssteine, von denen die größten diejenigen im Hauptschiff sind. Sie haben einen Durchmesser von zwei Metern und wiegen jeder etwa 5 Tonnen.

Jetzt ginge es eigentlich weiter zur Krypta und zum Grab der Heiligen Eulalia. Da ist allerdings das Gerüst vor und auch vom Hochaltar ist nur sehr wenig zu erkennen. Also rauf aufs Dach, glücklicherweise mit dem Fahrstuhl. Das Dach bietet einen tollen Blick über Barcelona.

Barcelona | Turm der Catedral de Barcelona
Barcelona | Turm der Catedral de Barcelona

Barcelona | Dirk auf dem Dach der Catedral de Barcelona
Barcelona | Dirk auf dem Dach der Catedral de Barcelona

Hier ist auch der Raum für das Virtual-Reality-Erlebnis. Auf drehbaren Hockern sind die VR-Brillen angebracht. Es gibt einen Film zur Geschichte der Kathedrale. Wow! Haben wir beide noch nicht erlebt, ist extrem faszinierend und wir sind uns einig, dass diese Technik Suchtpotential hat. Man hat tatsächlich das Gefühl nicht zwischen Realität und dem, was die Brille darstellt, unterscheiden zu können.

Wir trennen und uns von der Technik und fahren wieder nach unten. Dort wartet noch der Kreuzgang mit dem Brunnen und den Gänsen auf uns.

Barcelona | Gänse im Innenhof der Catedral de Barcelona
Barcelona | Gänse im Innenhof der Catedral de Barcelona

Barcelona / Catedral de Barcelona | Schwert vom König Peter IV.
Barcelona / Catedral de Barcelona | Schwert vom König Peter IV.

Nachdem wir alles ausführlich gewürdigt haben und Schatzi im Museumsshop noch eine Kleinigkeit erstanden hat, verlassen wir die Kathedrale.

Jetzt geht es weiter zum Arxiu de la Corona d’Aragó. In dem 1318 gegründeten Archiv der Krone von Aragón wurden administrative, wirtschaftliche und politische Dokumente der Monarchie zentral gesammelt.

**Barcelona | Arxiu de la Corona d’Aragó
**Barcelona | Arxiu de la Corona d’Aragó

Anschließend laufen wir zum Placa del Rei. Er befindet sich im Gotischen Viertel von Barcelona. Der Platz wird von gotischen und Renaissance-Gebäuden umgeben, von denen die meisten Gebäude zum Königspalast gehören.

**Barcelona | Placa del Rei
**Barcelona | Placa del Rei

Nach soviel Geschichte machen wir erst einmal Pause und trinken in einer kleinen Bar einen Kaffee und eine Pepsi-Cola.

So gestärkt machen wir uns auf zum Mercat de la Boqueria. Dies ist die berühmte Markthalle mit Fleisch-, Obst-, Gemüse- und Käseständen. Auf den ersten Blick ist hier die Hölle los. Die Mehrzahl der Stände verkauft aber Essen an die Touristen und Einheimische. Wir verspüren auch einen kleinen Hunger und holen uns zwei Rollen mit Fleisch- und Paellafüllung. Etwas teiglastig, schmeckt aber sehr gut. An den Rändern außerhalb des Mittelgangs ist die Markthalle auch gut begehbar.

**Barcelona | Mercat de la Boqueria
**Barcelona | Mercat de la Boqueria

So angesättigt geht es weiter zum Plaza Real de Cataluña España. Er wurde ab 1850 errichtet. Der Bauprozess dauerte mehrere Jahre und 1864 wurden noch an den Fassaden gearbeitet. Als er zum Drogenhotspot von Barcelona verkommen war, wurde er aufwendig saniert. Heute befinden sich hauptsächlich gastronomische Betriebe auf em Platz.

**Barcelona | Plaza Real de Cataluña España
**Barcelona | Plaza Real de Cataluña España

**Barcelona | Dirk fotografiert den Plaza Real de Cataluña España
**Barcelona | Dirk fotografiert den Plaza Real de Cataluña España

Auf dem Rückweg zum Hotel gehen wir noch am Placa de Sant Jaume vorbei. Er ist einer der wichtigsten, ältesten und repräsentativsten Plätze von Barcelona. Hier befinden sich der Palast der katalanischen Generalität und das Rathaus.

**Barcelona | Placa de Sant Jaume
**Barcelona | Placa de Sant Jaume

Jetzt laufen wir zurück zum Hotel. Wir wollen uns in dem kleinen Dachpool abkühlen und erfrischen. Im Zimmer kurz geduscht, die Badesachen angezogen und schon fahren wir auf das Dach. Der Bademeister bringt uns die Handtücher und bereitet zwei Stühle vor. Seiner Meinung nach sind die Stühle, die wir uns ausgesucht haben, viel zu hart. Er legt noch ein extra Handtuch auf den Stuhl und ist mit seinem Werk zufrieden. Warum er immer mit einem Klemmbrett auf dem Dach rumläuft erschließt sich uns allerdings nicht.

**Barcelona | Hotelpool
**Barcelona | Hotelpool

Nachdem wir uns mehrmals erfrischt haben, fahren wir wieder runter zum Zimmer und machen uns ausgehfein. Wir haben wieder eine kleine Tapas-Bar ausfindig gemacht. Nach kurzem Fußweg erreichen wir die Bar und bekommen auch direkt einen Tisch. Ausserhalb der Saison ist dies scheinbar ohne Probleme möglich, in der Hauptsaison sieht es dann bestimmt anders aus. Das Essen im Fa Patxoca ist wieder sehr lecker und es mussten natürlich wieder Patates braves dabei sein.

Barcelona | Catedral de Barcelona in der Abendsonne
Barcelona | Catedral de Barcelona in der Abendsonne

Zurück im Hotel trinken wir noch einen Cocktail auf dem Dach, bevor es ins Bettchen geht.