Wandern | Berlin  •  Brandenburg  •  GPS

Frei nach dem Motto:

Das Wandern ist des Müllers Lust [Wilhelm Müller (1821)]

wollen wir unser neues Projekt starten: «Wanderungen durch die Mark Brandenburg» im Fontane Jahr. Dazu haben wir auf dem Weihnachtsmarkt am Schloß Charlottenburg das Buch Wandern auf Fontanes Wegen vom via reise verlag erworben. Die hier beschriebenen Wanderungen möchten wir, so gut es heute noch geht, nachwandern. Insgesamt sind in dem Buch 18 Tagestouren beschrieben, also noch einiges in diesem Jahr zu tun.

Die erste Wanderung ist 22 Km lang und beginnt als Rundtour am Bahnhof Berlin-Wannsee. Von hier geht es über die Straße «Am Großen Wannsee» zum Flensburger Löwen in Heckeshorn. Der Löwe steht seit 1938 am Wannseeufer. Es handelt sich um einen Zinkabguss, das Original steht in Dänemark.

Heckeshorn | Flensburger Löwe

Von hier laufen wir weiter, der Große Wannsee liegt immer zur rechten, bei wunderschönem Wetter bis zur Pfaueninsel. Vom Löwnen bis zur Pfaueninsel sind es ca. 4 Km. Die Fähre fährt ca. alle 20 Minute. So habe ich noch Zeit, einige Bilder von der Pfaueninsel und dem Fregattenschuppen zu machen. Die Insel ist ein UNESCO Kulturerbe und Naturschutzgebiet.

Pfaueninsel | Anlegestellestelle Pfaueninsel mit dem Bootshaus der Königlichen Fregatte im Hintergund

Nach der kurzen Überfahrt laufen wir an der Pfauenvoliere vorbei zum Jagdschirm. Hier befindet sich diese wunderbare Brücke, die über den Biberteich führt.

Pfaueninsel | Beelitzer Jagdschirm

Vorbei am Luisentempel geht es zur Meierei.

Pfaueninsel | Meierei

Von der Meierei geht es jetzt auf der Nordseite zurück zum Schloss. Von hier laufen wir vorbei am Schweizer- und am Kastellanhaus zurück zur Fähre, die schon auf uns wartet.

Pfaueninsel | Schloss

Kurz nach dem Ausflugsziel Wirtshaus Moorlake, bekommen wir bei Kilometer 12 einen wunderbaren Blick auf die Heilandskirche am Port von Sacrow. Sie wurde 1844 im italienischem Stil erbaut und besitzt einen freistehenden Glockenturm. Auch sie gehört zum UNESCO Kulturerbe.

Sacrow | Heilandskirche am Port von Sacrow

Weiter geht es zur Glienicker Brücke. Diese verbindet Berlin mit Potsdam. Sie hat eine Spannweite von 74 Meter und war während des kalten Krieges ein legendärer Schauplatz. Über die Brücke tauschten die USA und die Sowjetunion ihre gefangenen Agenten aus.

Glienicke | Glienicker Brücke

Unter der Brücke geht es weiter in den Glienicker Park. Dieser ist ein öffentlich zugänglicher englischer Landschaftsgarten. Hier machen wir auf einer Bank die wohlverdiente Pause und essen unsere mitgebrachten Brote und Äpfel.

Glienicke | Schlossgarten Glienicke

Derart gestärkt, nehmen wir die letzten acht Kilometer in Angriff. Vorbei am Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg laufen wir am Griebnitzsee entlang, überqueren die Kohlhasenbrücker Straße und laufen den Kurfürsten Weg zurück zum Ausgangspunkt. Kurz vor dem Ende der Wanderung überqueren wir noch die Alte Friedhofsbahn Stahnsdorf, eine Wanderung die wir am 28.09.2014 gemacht haben. Nach 23 Kilometern sind wir etwas erschöpft aber glücklich. Was gibt es Besseres?

Höhenprofil

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Das Wandern ist des Müllers Lust [Wilhelm Müller (1821)]

wollen wir unser neues Projekt starten: «Wanderungen durch die Mark Brandenburg» im Fontane Jahr. Dazu haben wir auf dem Weihnachtsmarkt am Schloß Charlottenburg das Buch Wandern auf Fontanes Wegen vom via reise verlag erworben. Die hier beschriebenen Wanderungen möchten wir, so gut es heute noch geht, nachwandern. Insgesamt sind in dem Buch 18 Tagestouren beschrieben, also noch einiges in diesem Jahr zu tun.

Die erste Wanderung ist 22 Km lang und beginnt als Rundtour am Bahnhof Berlin-Wannsee. Von hier geht es über die Straße «Am Großen Wannsee» zum Flensburger Löwen in Heckeshorn. Der Löwe steht seit 1938 am Wannseeufer. Es handelt sich um einen Zinkabguss, das Original steht in Dänemark.

Heckeshorn | Flensburger Löwe

Von hier laufen wir weiter, der Große Wannsee liegt immer zur rechten, bei wunderschönem Wetter bis zur Pfaueninsel. Vom Löwnen bis zur Pfaueninsel sind es ca. 4 Km. Die Fähre fährt ca. alle 20 Minute. So habe ich noch Zeit, einige Bilder von der Pfaueninsel und dem Fregattenschuppen zu machen. Die Insel ist ein UNESCO Kulturerbe und Naturschutzgebiet.

Pfaueninsel | Anlegestellestelle Pfaueninsel mit dem Bootshaus der Königlichen Fregatte im Hintergund

Nach der kurzen Überfahrt laufen wir an der Pfauenvoliere vorbei zum Jagdschirm. Hier befindet sich diese wunderbare Brücke, die über den Biberteich führt.

Pfaueninsel | Beelitzer Jagdschirm

Vorbei am Luisentempel geht es zur Meierei.

Pfaueninsel | Meierei

Von der Meierei geht es jetzt auf der Nordseite zurück zum Schloss. Von hier laufen wir vorbei am Schweizer- und am Kastellanhaus zurück zur Fähre, die schon auf uns wartet.

Pfaueninsel | Schloss

Kurz nach dem Ausflugsziel Wirtshaus Moorlake, bekommen wir bei Kilometer 12 einen wunderbaren Blick auf die Heilandskirche am Port von Sacrow. Sie wurde 1844 im italienischem Stil erbaut und besitzt einen freistehenden Glockenturm. Auch sie gehört zum UNESCO Kulturerbe.

Sacrow | Heilandskirche am Port von Sacrow

Weiter geht es zur Glienicker Brücke. Diese verbindet Berlin mit Potsdam. Sie hat eine Spannweite von 74 Meter und war während des kalten Krieges ein legendärer Schauplatz. Über die Brücke tauschten die USA und die Sowjetunion ihre gefangenen Agenten aus.

Glienicke | Glienicker Brücke

Unter der Brücke geht es weiter in den Glienicker Park. Dieser ist ein öffentlich zugänglicher englischer Landschaftsgarten. Hier machen wir auf einer Bank die wohlverdiente Pause und essen unsere mitgebrachten Brote und Äpfel.

Glienicke | Schlossgarten Glienicke

Derart gestärkt, nehmen wir die letzten acht Kilometer in Angriff. Vorbei am Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg laufen wir am Griebnitzsee entlang, überqueren die Kohlhasenbrücker Straße und laufen den Kurfürsten Weg zurück zum Ausgangspunkt. Kurz vor dem Ende der Wanderung überqueren wir noch die Alte Friedhofsbahn Stahnsdorf, eine Wanderung die wir am 28.09.2014 gemacht haben. Nach 23 Kilometern sind wir etwas erschöpft aber glücklich. Was gibt es Besseres?

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