Heute steht eine Transferetappe nach Moab an. Aber statt die 273 Meilen direkt zu fahren, nehmen wir die mit 13 Meilen längere Strecke, um noch im Monument Valley vorbei zu schauen. Die Fahrtzeit verlängert sich dadurch bereits um 1 Stunde, ohne dass wir das Monument Valley besucht haben.

Wir stehen also um 06:30 auf, frühstücken, packen unsere Klamotten ins Auto und fahren los. Im Navajo Museum im Grand Canyon hatte Jeannette noch einen Concho Belt der Navajo gesehen. Also halten wir auf dem Weg an jedem „Indian Jewellery Laden“ an der Straße an. Keiner hat einen solchen Gürtel, keiner weiß wo es sie gibt. Kurz vor dem Tribal Park finden wir einen Navajo-Künstler, der uns erst einmal aufklärt, aus welchen Materialien solche Gürtel bestehen und was sie eigentlich kosten. Bitte festhalten: Bis zu $50.000. Angesichts dieser Preise ist Jeannette der Gürtel dann nicht mehr so wichtig. Der Künstler bietet uns an, einen Gürtel zu fertigen, uns das Bild zuzusenden und Jeannette soll dann entscheiden, ob sie diesen Gürtel haben möchte. Preisvorstellung ca. $800. Ich bin gespannt, ob Jeannette das Angebot annimmt. Er erklärt dann noch, dass dies kein Problem für ihn sei, er mit der Fertigung seine Fähigkeiten erweitert und er denn Gürtel jederzeit verkaufen kann.

Nach 127 Meilen kommen wir Monument Valley Tribal Park an und bezahlen $10 Eintritt. Hier suchen wir als erstes das Visitor Center auf, denn hier befindet sich natürlich ein Laden, der alle möglichen Sachen verkauft. Hier findet Jeannette dann auch einen Concho Belt und fragt nach dem Preis: $4.500. Da sie ja schon die Preise kennt, verzieht sie keine Miene. Das ermuntert die Verkäuferin mit dem Preis etwas herunter zu gehen: $4.100. Immer noch jenseits unseres Reisebudgets. Also Gürtel links liegen gelassen und ab geht es auf den 17 Meilen langen Scenic Drive durch den Park. Die Strecke hat viele Schlaglöcher und ist extrem staubig vor allem, wenn man einen Wagen vor sich hat.

Monument Valley | Jeannette am Visitor Center

In dem Park sind die typischen Tafelberge zu sehen, die wir aus den Wildwest-Filmen kennen. Auf unserer Fahrt zur Rainbow Bridge haben wir auch die unterschiedlichen Bezeichnungen der Berge gelernt: Mesa und Butte. Wir fahren die einzelnen Punkte ab. Am dritten Punkt fragt Jeannette vier „US-Girls“ nach einem bestimmten amerikanischen Brauch (Erklärung folgt später). Die vier Mädels erklären Jeannette, dass sie aus Frankreich kommen und zum Schüleraustausch hier sind. Schade, sehen wirklich wie vier „US-Girls“ aus.

Wir fahren also unsere Punkte ab. An einem Punkt mache ich ein Foto von Jeannette auf einem überstehenden Felsen. Da kommen die vier französischen „US-Girls“ an, und fragen mich, ob ich mich dazustellen möchte und sie mit meiner Kamera ein Foto von uns machen sollen. Ich überlege kurz, vertraue den vier Mädels und drücke ihnen meine Kamera in die Hand (ich muss mich ca. 100 Meter entfernen).

Alles gutgegangen, Foto haben sie gemacht und ich habe meine Kamera wieder. Anschließend mach ich ein Foto von den vier mit meiner Kamera, tauschen Email Adressen aus und ich verspreche ihnen das Foto „soon as possible“ zuzusenden.

Monument Valley | Jeannette & Dirk

Wir verabschieden uns und fahren die letzten Punkte ab, verlassen den Park und fahren Richtung Moab. Unterwegs legen wir noch einen Zwischenstop am „Mexican Hat“ ein. Den hatte ich mir größer vorgestellt. Egal, Fotos geschossen und weiter geht’s zum Hotel. Nach dem Einchecken, bringen wir unsere Koffer auf das Zimmer und fahren direkt in den Arches National Park. Wir haben auf der ganzen Fahrt nichts gegessen und sind dementsprechend hungrig.

Wir suchen uns einen schönen Picknickplatz am Balanced Rock und essen unser Abendbrot.

Arches National Park | Balanced Rock bei Sonnenuntergang

Dabei gibt es noch einen traumhaften Überraschungssonnenuntergang, der gar nicht eingeplant war. Wir nehmen ihn aber gern mit.

Arches National Park |Sonnenuntergang

Nach Sonnenuntergang fahren wir zurück ins Hotel, ich mache die Fotos der vier „US-Girls“ fertig und versende diese per Email. Kurze Zeit später bekomme ich folgende Antwort:

Hello, Thank you so much again, the pictures are georgous !! Have a good trip !! cite: Florine, Léa, Romane, Eve-anne

Na dann, die Fotos scheinen gut angekommen zu sein.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Heute steht eine Transferetappe nach Moab an. Aber statt die 273 Meilen direkt zu fahren, nehmen wir die mit 13 Meilen längere Strecke, um noch im Monument Valley vorbei zu schauen. Die Fahrtzeit verlängert sich dadurch bereits um 1 Stunde, ohne dass wir das Monument Valley besucht haben.

Wir stehen also um 06:30 auf, frühstücken, packen unsere Klamotten ins Auto und fahren los. Im Navajo Museum im Grand Canyon hatte Jeannette noch einen Concho Belt der Navajo gesehen. Also halten wir auf dem Weg an jedem „Indian Jewellery Laden“ an der Straße an. Keiner hat einen solchen Gürtel, keiner weiß wo es sie gibt. Kurz vor dem Tribal Park finden wir einen Navajo-Künstler, der uns erst einmal aufklärt, aus welchen Materialien solche Gürtel bestehen und was sie eigentlich kosten. Bitte festhalten: Bis zu $50.000. Angesichts dieser Preise ist Jeannette der Gürtel dann nicht mehr so wichtig. Der Künstler bietet uns an, einen Gürtel zu fertigen, uns das Bild zuzusenden und Jeannette soll dann entscheiden, ob sie diesen Gürtel haben möchte. Preisvorstellung ca. $800. Ich bin gespannt, ob Jeannette das Angebot annimmt. Er erklärt dann noch, dass dies kein Problem für ihn sei, er mit der Fertigung seine Fähigkeiten erweitert und er denn Gürtel jederzeit verkaufen kann.

Nach 127 Meilen kommen wir Monument Valley Tribal Park an und bezahlen $10 Eintritt. Hier suchen wir als erstes das Visitor Center auf, denn hier befindet sich natürlich ein Laden, der alle möglichen Sachen verkauft. Hier findet Jeannette dann auch einen Concho Belt und fragt nach dem Preis: $4.500. Da sie ja schon die Preise kennt, verzieht sie keine Miene. Das ermuntert die Verkäuferin mit dem Preis etwas herunter zu gehen: $4.100. Immer noch jenseits unseres Reisebudgets. Also Gürtel links liegen gelassen und ab geht es auf den 17 Meilen langen Scenic Drive durch den Park. Die Strecke hat viele Schlaglöcher und ist extrem staubig vor allem, wenn man einen Wagen vor sich hat.

Monument Valley | Jeannette am Visitor Center

In dem Park sind die typischen Tafelberge zu sehen, die wir aus den Wildwest-Filmen kennen. Auf unserer Fahrt zur Rainbow Bridge haben wir auch die unterschiedlichen Bezeichnungen der Berge gelernt: Mesa und Butte. Wir fahren die einzelnen Punkte ab. Am dritten Punkt fragt Jeannette vier „US-Girls“ nach einem bestimmten amerikanischen Brauch (Erklärung folgt später). Die vier Mädels erklären Jeannette, dass sie aus Frankreich kommen und zum Schüleraustausch hier sind. Schade, sehen wirklich wie vier „US-Girls“ aus.

Wir fahren also unsere Punkte ab. An einem Punkt mache ich ein Foto von Jeannette auf einem überstehenden Felsen. Da kommen die vier französischen „US-Girls“ an, und fragen mich, ob ich mich dazustellen möchte und sie mit meiner Kamera ein Foto von uns machen sollen. Ich überlege kurz, vertraue den vier Mädels und drücke ihnen meine Kamera in die Hand (ich muss mich ca. 100 Meter entfernen).

Alles gutgegangen, Foto haben sie gemacht und ich habe meine Kamera wieder. Anschließend mach ich ein Foto von den vier mit meiner Kamera, tauschen Email Adressen aus und ich verspreche ihnen das Foto „soon as possible“ zuzusenden.

Monument Valley | Jeannette & Dirk

Wir verabschieden uns und fahren die letzten Punkte ab, verlassen den Park und fahren Richtung Moab. Unterwegs legen wir noch einen Zwischenstop am „Mexican Hat“ ein. Den hatte ich mir größer vorgestellt. Egal, Fotos geschossen und weiter geht’s zum Hotel. Nach dem Einchecken, bringen wir unsere Koffer auf das Zimmer und fahren direkt in den Arches National Park. Wir haben auf der ganzen Fahrt nichts gegessen und sind dementsprechend hungrig.

Wir suchen uns einen schönen Picknickplatz am Balanced Rock und essen unser Abendbrot.

Arches National Park | Balanced Rock bei Sonnenuntergang

Dabei gibt es noch einen traumhaften Überraschungssonnenuntergang, der gar nicht eingeplant war. Wir nehmen ihn aber gern mit.

Arches National Park |Sonnenuntergang

Nach Sonnenuntergang fahren wir zurück ins Hotel, ich mache die Fotos der vier „US-Girls“ fertig und versende diese per Email. Kurze Zeit später bekomme ich folgende Antwort:

Hello, Thank you so much again, the pictures are georgous !! Have a good trip !! cite: Florine, Léa, Romane, Eve-anne

Na dann, die Fotos scheinen gut angekommen zu sein.