Heute bin ich mal wieder dran. Nachdem der Wecker wie üblich um 7:00 geklingelt hat, gibt es ein kurzes Frühstück. Die Wandersachen haben wir schon gestern Abend gepackt, wir schmieren nur noch ein pappiges Brötchen für ein Gipfelpicknick und dann geht es zur Shuttle-Haltestelle. Das Shuttle, das eigentlich alle 20 Minuten fahren soll, lässt auf sich warten. Irgendwann kommt es dann doch und wir fahren bis zur Haltestelle 16 Happy Isles. Mit uns steigen ca. 30 weitere Wanderlustige aus.

Es geht erst einmal auf einem asphaltierten Weg relativ moderat bis zum Fuß des Vernal Falls. Was für Wassermassen, die den Berg herunterrauschen!

Yosemite National Park | Blick auf den Vernal Fall

Weiter geht’s auf dem Mist Trail zum Kopf des Falls. Hier ist es so feucht, dass wir unsere Regenjacken rausholen.Gut, dass Dirk vorab einige Wanderbeschreibungen gelesen hat, denn das Wetter ist so schön, dass die normalerweise nicht auf der Packliste gestanden hätten. Die Aussicht ist traumhaft und durch das Sprühwasser erscheint sogar ein Regenbogen über dem Wasserfall.

Yosemite National Park | Regenbogen am Vernal Fall

Der Aufstieg ist weniger traumhaft, es sind über 600 Granitstufen in den Fels gehauen.

Yosemite National Park | Stufen am Mist Trail

Oben angekommen ruhen wir uns erst mal einen Moment aus und essen einen Keks. Dann geht es weiter zu den Emerald Pools, die sehr einladend aussehen, aber schweinekalt und tückisch sind. Deshalb ist das Baden auch verboten.

Der Weg wird jetzt sehr steinig und auch extrem steil. Zum ersten Mal brauche ich meine Wanderstöcke tatsächlich.

Yosemite National Park | Blick auf den Nevada Fall

Am Kopf des Nevada Falls angekommen, sind wir beide doch ein wenig erschöpft. Hier gibt es eine längere Pause, wir essen unsere Pappbrötchen und genießen den Blick. Dann wird der Wasserfall noch ausgiebigst fotografiert, wobei Dirk sich wieder mal die kuriosesten Plätze sucht.

Yosemite National Park | Pool vor den Nevada Fall

Runter geht’s dann den Jon Muir Trail. Der ist zwar länger, dafür allerdings weniger steil.

Yosemite National Park | Maultiere auf dem Jon Muir Trail
Yosemite National Park | Jeannette vor dem Half Dome

Das schont die Knie. Unten angekommen warten wir wieder auf den Bus, der diesmal allerdings etwas schneller da ist. Wir fahren erst mal zurück zum Hotel und ruhen uns aus. Dirk schreibt mal den Blog von vorgestern, wir sind doch schon wieder ein bisschen im Rückstand. Vorher holen wir uns noch einen Kaffee, ist schließlich schon 15:30 Uhr.

Dann ist allerdings noch etwas Tatendrang übrig und wir beschließen noch zum Mirror Lake zu fahren. Das ist ein kleiner See, in dem sich die Berge spiegeln sollen. Verbunden ist das mit einer kurzen Wanderung von zwei Meilen, die allerdings eben sind. Also wieder den Shuttle genommen und zum Mirror Lake gefahren. Hier sind wir allerdings fast schon zu spät im Jahr, denn trotz der vielen Wasserfälle und des Regens der letzten Wochen ist der Wasserspiegel im See schon sehr niedrig. Dirk gelingen trotzdem noch ein paar schöne „Spiegelfotos“.

Yosemite National Park | Spiegelung des El Capitan im Mirror Lake

Dann geht’s wieder zurück. Eigentlich wollen wir noch den Sonnenuntergang am Half Dome mitnehmen, aber wir sind uns beide einig, dass es für heute reicht. Morgen geht es weiter nach Monterey, langsam gehen wir dem Ende zu, die Wandersachen haben erst mal ausgedient.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Heute bin ich mal wieder dran. Nachdem der Wecker wie üblich um 7:00 geklingelt hat, gibt es ein kurzes Frühstück. Die Wandersachen haben wir schon gestern Abend gepackt, wir schmieren nur noch ein pappiges Brötchen für ein Gipfelpicknick und dann geht es zur Shuttle-Haltestelle. Das Shuttle, das eigentlich alle 20 Minuten fahren soll, lässt auf sich warten. Irgendwann kommt es dann doch und wir fahren bis zur Haltestelle 16 Happy Isles. Mit uns steigen ca. 30 weitere Wanderlustige aus.

Es geht erst einmal auf einem asphaltierten Weg relativ moderat bis zum Fuß des Vernal Falls. Was für Wassermassen, die den Berg herunterrauschen!

Yosemite National Park | Blick auf den Vernal Fall

Weiter geht’s auf dem Mist Trail zum Kopf des Falls. Hier ist es so feucht, dass wir unsere Regenjacken rausholen.Gut, dass Dirk vorab einige Wanderbeschreibungen gelesen hat, denn das Wetter ist so schön, dass die normalerweise nicht auf der Packliste gestanden hätten. Die Aussicht ist traumhaft und durch das Sprühwasser erscheint sogar ein Regenbogen über dem Wasserfall.

Yosemite National Park | Regenbogen am Vernal Fall

Der Aufstieg ist weniger traumhaft, es sind über 600 Granitstufen in den Fels gehauen.

Yosemite National Park | Stufen am Mist Trail

Oben angekommen ruhen wir uns erst mal einen Moment aus und essen einen Keks. Dann geht es weiter zu den Emerald Pools, die sehr einladend aussehen, aber schweinekalt und tückisch sind. Deshalb ist das Baden auch verboten.

Der Weg wird jetzt sehr steinig und auch extrem steil. Zum ersten Mal brauche ich meine Wanderstöcke tatsächlich.

Yosemite National Park | Blick auf den Nevada Fall

Am Kopf des Nevada Falls angekommen, sind wir beide doch ein wenig erschöpft. Hier gibt es eine längere Pause, wir essen unsere Pappbrötchen und genießen den Blick. Dann wird der Wasserfall noch ausgiebigst fotografiert, wobei Dirk sich wieder mal die kuriosesten Plätze sucht.

Yosemite National Park | Pool vor den Nevada Fall

Runter geht’s dann den Jon Muir Trail. Der ist zwar länger, dafür allerdings weniger steil.

Yosemite National Park | Maultiere auf dem Jon Muir Trail
Yosemite National Park | Jeannette vor dem Half Dome

Das schont die Knie. Unten angekommen warten wir wieder auf den Bus, der diesmal allerdings etwas schneller da ist. Wir fahren erst mal zurück zum Hotel und ruhen uns aus. Dirk schreibt mal den Blog von vorgestern, wir sind doch schon wieder ein bisschen im Rückstand. Vorher holen wir uns noch einen Kaffee, ist schließlich schon 15:30 Uhr.

Dann ist allerdings noch etwas Tatendrang übrig und wir beschließen noch zum Mirror Lake zu fahren. Das ist ein kleiner See, in dem sich die Berge spiegeln sollen. Verbunden ist das mit einer kurzen Wanderung von zwei Meilen, die allerdings eben sind. Also wieder den Shuttle genommen und zum Mirror Lake gefahren. Hier sind wir allerdings fast schon zu spät im Jahr, denn trotz der vielen Wasserfälle und des Regens der letzten Wochen ist der Wasserspiegel im See schon sehr niedrig. Dirk gelingen trotzdem noch ein paar schöne „Spiegelfotos“.

Yosemite National Park | Spiegelung des El Capitan im Mirror Lake

Dann geht’s wieder zurück. Eigentlich wollen wir noch den Sonnenuntergang am Half Dome mitnehmen, aber wir sind uns beide einig, dass es für heute reicht. Morgen geht es weiter nach Monterey, langsam gehen wir dem Ende zu, die Wandersachen haben erst mal ausgedient.