Reise  •  Wandern | Cabrio

Da heute Samstag ist, haben wir mal etwas länger geschlafen. Heute wollen wir wieder wandern und weniger Auto fahren. Beim Frühstück fällt unsere Wahl auf den Ort Schnann. Hier befindet sich die Schnanner Klamm. Die wollen wir uns anschauen und anschließend zur Fritz-Hütte laufen.

Nach dem Frühstück schwingen wir uns in das Auto und fahren die 7 km nach Schnann. Finden auch gleich den Parkplatz an der Klamm und bleiben erst einmal eine Viertelstunde im Auto sitzen, da es angefangen hat zu regnen (Im Radio hören wir den Wetterbericht: Sonnenschein und kein Regen).

Der Regen hat aufgehört und wir beginnen unsere Tour in die Klamm. Kaum angekommen beginnt es erneut zu regnen. Wir gehen zurück zum Auto und wollen nach Landeck fahren und eine Indoor-Aktivität durchführen. Auf halber Wegstrecke hört der Regen auf und wir beschließen, die Wanderung doch noch durchzuführen. Zurück an der Klamm beginnen wir unsere Wanderung zum zweiten Mal.

Die Geschichte der Klamm ist genauso beeindruckend wie die Klamm selbst. Der Einstieg in die Klamm über die Metallgitter erfordert bei der Nässe gutes Schuhwerk und Vertrauen in die Konstruktion.

Schnanner Klamm | Gitterweg durch die Klamm

Nachdem wir fertig gestaunt haben, machen wir uns an den Aufstieg zur Fritz-Hütte.

Schnanner Klamm | Jeannette bestaunt die Klamm

Der Aufstieg geht am Wildbach entlang bis zur zweiten Staustufe. Ab hier biegt der Weg in den Wald ab, bis er schließlich die Fritz-Hütte erreicht. Unterwegs begegnen uns noch ganze Felder von Schwalbenwurz-Enzian.

Schnanner Klamm | Schwalbenwurz-Enzian

Der Aufstieg ist nur zwei km lang, aber überbrückt eine Höhe von ca. 600 Meter. Mein Schatzi war beim Aufstieg zwischenzeitlich weit über Ihre Grenzen belastet. Nur durch eine längere Pause mit einem Snack vom Energieriegel und gutem Zureden ist sie dann letztendlich in der Lage den Aufstieg weiter fortzusetzen. Zusätzlich geht auf halber Strecke auch noch der rechte Wanderschuh kaputt. Die Sohle beginnt sich vom Schuh zu lösen. Schatzi nimmt heute aber auch alles mit. Nach 2,5 Stunden erreichen wir dann völlig erschöpft die Hütte.

Fritzhütte

Hier essen und trinken wir etwas (Mein Schatzi Speck-Brot, ich Nudelsuppe mit Frankfurter) und ratschen mit dem Wirt.

Fritzhütte | Dieses leckere Speckbrot haben wir auf der Fritzhütte gegessen

Zum Abschluss kleben wir mit Tape noch Schatzis Wanderschuh und machen uns an den Abstieg.

Defekter Wanderschuh

Auf dem Rückweg gibt es viele Wurzeln und Stufen, die den Abstieg auch nicht leichter machen. Er dauert dann auch fast zwei Stunden, hat aber ein Gutes: Er endet direkt bei unserem Auto. Nach dem Schuhwechsel fahren wir dann wieder zum Hotel zu Kaffee & Kuchen.

Pilz

Die Wanderschuhe von Schatzi haben den Abstieg gut überstanden, liegen jetzt aber bereits im Mülleimer. Morgen wollen wir die neuen Schuhe, die wir bereits am vierten Tag im Ort kostengünstig erworben haben, dann bei einer „kurzen“ Wanderung einlaufen. Wir werden darüber berichten.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

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Da heute Samstag ist, haben wir mal etwas länger geschlafen. Heute wollen wir wieder wandern und weniger Auto fahren. Beim Frühstück fällt unsere Wahl auf den Ort Schnann. Hier befindet sich die Schnanner Klamm. Die wollen wir uns anschauen und anschließend zur Fritz-Hütte laufen.

Nach dem Frühstück schwingen wir uns in das Auto und fahren die 7 km nach Schnann. Finden auch gleich den Parkplatz an der Klamm und bleiben erst einmal eine Viertelstunde im Auto sitzen, da es angefangen hat zu regnen (Im Radio hören wir den Wetterbericht: Sonnenschein und kein Regen).

Der Regen hat aufgehört und wir beginnen unsere Tour in die Klamm. Kaum angekommen beginnt es erneut zu regnen. Wir gehen zurück zum Auto und wollen nach Landeck fahren und eine Indoor-Aktivität durchführen. Auf halber Wegstrecke hört der Regen auf und wir beschließen, die Wanderung doch noch durchzuführen. Zurück an der Klamm beginnen wir unsere Wanderung zum zweiten Mal.

Die Geschichte der Klamm ist genauso beeindruckend wie die Klamm selbst. Der Einstieg in die Klamm über die Metallgitter erfordert bei der Nässe gutes Schuhwerk und Vertrauen in die Konstruktion.

Schnanner Klamm | Gitterweg durch die Klamm

Nachdem wir fertig gestaunt haben, machen wir uns an den Aufstieg zur Fritz-Hütte.

Schnanner Klamm | Jeannette bestaunt die Klamm

Der Aufstieg geht am Wildbach entlang bis zur zweiten Staustufe. Ab hier biegt der Weg in den Wald ab, bis er schließlich die Fritz-Hütte erreicht. Unterwegs begegnen uns noch ganze Felder von Schwalbenwurz-Enzian.

Schnanner Klamm | Schwalbenwurz-Enzian

Der Aufstieg ist nur zwei km lang, aber überbrückt eine Höhe von ca. 600 Meter. Mein Schatzi war beim Aufstieg zwischenzeitlich weit über Ihre Grenzen belastet. Nur durch eine längere Pause mit einem Snack vom Energieriegel und gutem Zureden ist sie dann letztendlich in der Lage den Aufstieg weiter fortzusetzen. Zusätzlich geht auf halber Strecke auch noch der rechte Wanderschuh kaputt. Die Sohle beginnt sich vom Schuh zu lösen. Schatzi nimmt heute aber auch alles mit. Nach 2,5 Stunden erreichen wir dann völlig erschöpft die Hütte.

Fritzhütte

Hier essen und trinken wir etwas (Mein Schatzi Speck-Brot, ich Nudelsuppe mit Frankfurter) und ratschen mit dem Wirt.

Fritzhütte | Dieses leckere Speckbrot haben wir auf der Fritzhütte gegessen

Zum Abschluss kleben wir mit Tape noch Schatzis Wanderschuh und machen uns an den Abstieg.

Defekter Wanderschuh

Auf dem Rückweg gibt es viele Wurzeln und Stufen, die den Abstieg auch nicht leichter machen. Er dauert dann auch fast zwei Stunden, hat aber ein Gutes: Er endet direkt bei unserem Auto. Nach dem Schuhwechsel fahren wir dann wieder zum Hotel zu Kaffee & Kuchen.

Pilz

Die Wanderschuhe von Schatzi haben den Abstieg gut überstanden, liegen jetzt aber bereits im Mülleimer. Morgen wollen wir die neuen Schuhe, die wir bereits am vierten Tag im Ort kostengünstig erworben haben, dann bei einer „kurzen“ Wanderung einlaufen. Wir werden darüber berichten.