Reise  •  Wandern | Cabrio

Heute bin ich dran, ich geb´ mein Bestes. Heute Morgen geht der Blick als erstes aufs Wetter. Könnte was werden, also schnell gefrühstückt und alles gepackt – die Silvretta-Hochalpenstraße (der eigentliche Grund für die Wahl unseres Urlaubsziels) wartet. Nachdem uns der Chef des Hauses gestern noch wertvolle Routentipps gegeben hat, fahren wir also über den Arlbergpass mit einem kurzen Fotostopp in St. Christoph (schweinekalt, nur 7,5°C) Richtung Partenen. Es ist aber trocken und die Sonne kämpft sich auch tapfer durch die Wolken, offen ist angesagt! Wir fahren durch gewundene Talstraßen, am Rande gesäumt von kleinen Dörfern, deren Haupteinnahmequelle Touristen sind (vor allem Motorradfahrer, wenn man den vielen „Biker welcome“-Schildern glauben darf). Dann ein grünes Schild: „Beginn der Silvretta-Hochalpenstraße“ und kurz dahinter auch schon die Mautstation.

Silvretta-Hochalpenstraße | Der Anfang

Der Spaß kostet 15,–€. Los geht’s! Dirk hat ein fröhliches Grinsen im Gesicht, das im Verlauf der Strecke immer breiter wird. Kurve um Kehre geht es hoch zur Bielerhöhe.

Silvretta-Hochalpenstraße | Dirk steht am Cabrio

Die Landschaft ist grün und moosig. Ich weiß gar nicht, weshalb sie für die Tolkien-Filme nach Neuseeland gefahren sind, das wäre hier auch gegangen. Wie begegnen aber keinen Orks, sondern nur Bauarbeitern. Es ist wie immer: Wenn wir irgendwo hinfahren, sind die Kirchen eingerüstet, hier wird gerade eine zweite Staustufe gebaut…

Silvretta-Hochalpenstraße | Baustelle der 2. Staustufe.

Betrifft aber glücklicherweise nur so ca. einen Kilometer, dann geht’s weiter mit Idylle. Schließlich sind wir oben auf der Bielerhöhe. Ausreichend Parkplätze gibt es auch und das Wetter sieht immer noch gut aus. Also einmal rum um den aufgestauten Silvretta-See. Erst über die Staumauer und dann einen nahezu ebenen Wanderweg rund ums Wasser. Leider sind wir nicht die Einzigen mit Wanderambitionen, der Weg ist doch vielbegangen. Die Ausblicke und Wasserfälle, die den See speisen entschädigen jedoch dafür.

Silvretta Stausee
Silvretta-Hochalpenstraße | Dirk vor dem Klostertaler Bach

Auf der Hälfte kommt man runter bis ans Wasser, dort legen wir eine etwas längere Pause für Müsliriegel und Fotos ein. Dann noch schnell den Rest der Strecke zurückgelegt und zum Auto. Das Wetter ist nicht mehr ganz so schön, aber immerhin trocken.

Auf der anderen Seite vom Berg geht’s dann runter, am Ende steht ordnungsgemäß wieder ein grünes Schild: „Ende der Silvretta-Hochalpenstraße“.

Silvretta-Hochalpenstraße | Das Ende

Hat es sich gelohnt? Ja, durchaus, obwohl das Timmelsjoch auf meiner persönlichen Traumstraßenliste doch noch weiter oben steht.

Wir kommen auf die zunächst gar nicht so albern klingende Idee ein bisschen was für ein Picknick auf dem Rückweg einzukaufen… Auf den nächsten 60 km fühle ich mich allerdings sehr Brandenburg, denn die Picknickplätze sind hier ebenso dick gesät – also praktisch nicht vorhanden. Kurz vor St. Anton dann allerdings eine Parkbucht mit spektakulärer Aussicht. Zwar ohne Bank, aber wir sind ja nicht verwöhnt. Wir freuen uns aber sehr, dass sogar unsere Cola-Flasche unserer Meinung ist:

Coca-Cola-Flasche

Zurück im Hotel dann weiter wie immer. Wollen sogar die Abweichung von gestern beibehalten und uns erst in die Sonne auf der Liegewiese legen. Leider haben Unmengen von kleinen Fliegen dieselbe Idee, sodass wir doch lieber gleich in die Sauna gehen, bevor es dann zum Abendessen geht.

Wir, das sind Jeannette & Dirk, leben und arbeiten in Berlin. Wir reisen gerne und halten dies auch im Foto fest. In diesem Blog möchten wir euch an unseren Reisen teilhaben lassen. Wir sind keine Backpacker, sondern lieben es in schönen Hotels und Pensionen zu wohnen.

Folge uns auf
Kategorien
Reise  •  Wandern | Cabrio

Heute bin ich dran, ich geb´ mein Bestes. Heute Morgen geht der Blick als erstes aufs Wetter. Könnte was werden, also schnell gefrühstückt und alles gepackt – die Silvretta-Hochalpenstraße (der eigentliche Grund für die Wahl unseres Urlaubsziels) wartet. Nachdem uns der Chef des Hauses gestern noch wertvolle Routentipps gegeben hat, fahren wir also über den Arlbergpass mit einem kurzen Fotostopp in St. Christoph (schweinekalt, nur 7,5°C) Richtung Partenen. Es ist aber trocken und die Sonne kämpft sich auch tapfer durch die Wolken, offen ist angesagt! Wir fahren durch gewundene Talstraßen, am Rande gesäumt von kleinen Dörfern, deren Haupteinnahmequelle Touristen sind (vor allem Motorradfahrer, wenn man den vielen „Biker welcome“-Schildern glauben darf). Dann ein grünes Schild: „Beginn der Silvretta-Hochalpenstraße“ und kurz dahinter auch schon die Mautstation.

Silvretta-Hochalpenstraße | Der Anfang

Der Spaß kostet 15,–€. Los geht’s! Dirk hat ein fröhliches Grinsen im Gesicht, das im Verlauf der Strecke immer breiter wird. Kurve um Kehre geht es hoch zur Bielerhöhe.

Silvretta-Hochalpenstraße | Dirk steht am Cabrio

Die Landschaft ist grün und moosig. Ich weiß gar nicht, weshalb sie für die Tolkien-Filme nach Neuseeland gefahren sind, das wäre hier auch gegangen. Wie begegnen aber keinen Orks, sondern nur Bauarbeitern. Es ist wie immer: Wenn wir irgendwo hinfahren, sind die Kirchen eingerüstet, hier wird gerade eine zweite Staustufe gebaut…

Silvretta-Hochalpenstraße | Baustelle der 2. Staustufe.

Betrifft aber glücklicherweise nur so ca. einen Kilometer, dann geht’s weiter mit Idylle. Schließlich sind wir oben auf der Bielerhöhe. Ausreichend Parkplätze gibt es auch und das Wetter sieht immer noch gut aus. Also einmal rum um den aufgestauten Silvretta-See. Erst über die Staumauer und dann einen nahezu ebenen Wanderweg rund ums Wasser. Leider sind wir nicht die Einzigen mit Wanderambitionen, der Weg ist doch vielbegangen. Die Ausblicke und Wasserfälle, die den See speisen entschädigen jedoch dafür.

Silvretta Stausee
Silvretta-Hochalpenstraße | Dirk vor dem Klostertaler Bach

Auf der Hälfte kommt man runter bis ans Wasser, dort legen wir eine etwas längere Pause für Müsliriegel und Fotos ein. Dann noch schnell den Rest der Strecke zurückgelegt und zum Auto. Das Wetter ist nicht mehr ganz so schön, aber immerhin trocken.

Auf der anderen Seite vom Berg geht’s dann runter, am Ende steht ordnungsgemäß wieder ein grünes Schild: „Ende der Silvretta-Hochalpenstraße“.

Silvretta-Hochalpenstraße | Das Ende

Hat es sich gelohnt? Ja, durchaus, obwohl das Timmelsjoch auf meiner persönlichen Traumstraßenliste doch noch weiter oben steht.

Wir kommen auf die zunächst gar nicht so albern klingende Idee ein bisschen was für ein Picknick auf dem Rückweg einzukaufen… Auf den nächsten 60 km fühle ich mich allerdings sehr Brandenburg, denn die Picknickplätze sind hier ebenso dick gesät – also praktisch nicht vorhanden. Kurz vor St. Anton dann allerdings eine Parkbucht mit spektakulärer Aussicht. Zwar ohne Bank, aber wir sind ja nicht verwöhnt. Wir freuen uns aber sehr, dass sogar unsere Cola-Flasche unserer Meinung ist:

Coca-Cola-Flasche

Zurück im Hotel dann weiter wie immer. Wollen sogar die Abweichung von gestern beibehalten und uns erst in die Sonne auf der Liegewiese legen. Leider haben Unmengen von kleinen Fliegen dieselbe Idee, sodass wir doch lieber gleich in die Sauna gehen, bevor es dann zum Abendessen geht.